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Rückblick auf einen sonnigen 1. Mai

Dass der 1. Mai für uns Linke ein ganz besonderer Tag ist, dürfte kaum überraschen. Entsprechend intensiv liefen die Vorbereitungen in den Wochen davor. Traditionell sind wir am 1. Mai mit unserem Stand am Hügel bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen vertreten – ein fester Bestandteil unseres politischen Kalenders. Doch wie so oft kam es anders als geplant: In diesem Jahr stellte die Stadt strengere Auflagen für die Standgenehmigung und auch die Stromversorgung vor Ort fiel weg. Keine einfachen Bedingungen aber definitiv kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Statt uns von den Hürden ausbremsen zu lassen, wurde improvisiert, umgedacht und bis zuletzt an Lösungen gefeilt. Und tatsächlich: In letzter Minute fanden sich gute Alternativen, die den Stand möglich machten. Am Tag selbst wurden alle Mühen belohnt. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein herrschte beste Stimmung. Der Stand war gut besucht, viele blieben stehen, kamen ins Gespräch oder hörten einfach eine Weile zu. Neben Informationsmaterialien gab es auch kleine Mitmachaktionen: Taschen konnten mit antifaschistischen Sprüchen und Symbolen besprüht werden, dazu gab es Süßigkeiten und viele Gelegenheiten zum Austausch. Besonders erfreulich waren die zahlreichen offenen und interessierten Gespräche mit Menschen, die gezielt kamen, aber auch mit denen, die spontan stehen blieben. Auch hinter dem Stand lief alles rund: Mitglieder aus verschiedenen Stadtverbänden arbeiteten Hand in Hand, unterstützten sich gegenseitig und sorgten für eine durchweg positive Atmosphäre. Gleichzeitig waren wir nicht nur in Recklinghausen aktiv: Auch der Stadtverband Datteln und weitere Stadtverbände zeigten am 1. Mai in ihren jeweiligen Städten Präsenz und machten deutlich, dass dieser Tag vielerorts engagiert begangen wird. Am Ende bleibt ein rundum gelungener 1. Mai, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel möglich ist, wenn Engagement und Zusammenhalt zusammenkommen. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist jedenfalls jetzt schon groß. Ein herzlicher Dank geht an alle, die in der Planung, Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt haben – ohne euch wäre dieser Tag nicht das gewesen, was er war.

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