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Presseteam

Ratssitzung 25.06.2020, Position zum Mobilitätskonzept

Fraktion Die Linke. im Rat der Stadt Marl
Foto der Fraktion Die Linke. Marl in einer Ratssitzung

Das langersehnte Mobilitätskonzept lag dem Rat zur Abstimmung vor, dazu unsere Fraktionsvorsitzende Claudia Flaisch:
Gut Ding braucht Weile, das trifft auch auf das vorliegende Mobilitätskonzept zu. Aber bei dieser Vielzahl von Daten und Informationen ist der Zeitaufwand sicherlich gerechtfertigt.

Wir finden dort eine aktuelle Aufnahme der Marler Situation in Sachen Mobilität und was verbessert werden kann, denn es gibt noch viel zu tun. Die Umsetzung des Mobilitätskonzeptes ist auf einen langen Zeitraum ausgelegt und wer glaubt, dass jetzt ad hoc alles besser wird, sieht sich getäuscht. Der motorisierte Individualverkehr wird, ebenso wie der immense Lkw-Verkehr, noch eine ganze Weile so bleiben wie er ist. Inklusive der Belastungen an den vielbefahrenen Straßen.

Was sich aber mit relativ einfachen Maßnahmen umsetzen lässt, sollte auch sofort gemacht werden, zum Beispiel die flüssigere Abwicklung des Verkehrs. Da sollte aber nicht nur Pkw-Verkehr sondern auch der Radverkehr berücksichtigt werden.

Unser ÖPNV Angebot im Kreis Recklinghausen ist alles andere als gut. Von den Taktzeiten über die täglichen Nutzungszeiten, die Anbindungen, bis hin zur Preisgestaltung gibt es viel Verbesserungsbedarf und das bei Bus und Bahn. Dazu bedarf es grundsätzlicher Verbesserungen, um die Menschen dazu zu bewegen, auf Bus und Bahn umzusteigen. Nur können wir das nicht allein entscheiden, wie so oft im politischen Leben.

Ein Lichtblick ist der Radverkehr in Marl. Der Anteil liegt hier höher als im Bundesdurchschnitt, trotz der nicht gerade guten Bedingungen. Deshalb sind wir der Initiative Marler Radentscheid sehr dankbar, dass sie den Stein ins Rollen gebracht hat. Der Erfolg so vieler Unterschriften in sehr kurzer Corona Zeit spricht dafür, dass es für die Marlerinnen und Marler eine Herzensangelegenheit ist, die Bedingungen für die Fahrradfahrer zu verbessern.
Anders als das gesamte Mobilitätskonzept, sieht das Bürgerbegehren vor, dass die daraus resultierenden Maßnahmen in 8 Jahren abgeschlossen sind, was wir ausdrücklich unterstützen.

Einige Maßnahmen des Mobilitätskonzeptes lassen sich relativ zeitnah umsetzen, andere brauchen etwas länger. Wir wünschen uns eine intelligente Straßen-, Wege- und Verkehrsführung, um die Lärm- und Abgasbelastung für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren. Das Konzept muss natürlich kritisch begleitet und gegebenenfalls korrigiert werden. Es ist schön, endlich ein Konzept zu haben. Deshalb stimmt DIE LINKE dem Mobilitätskonzept zu, auch wenn wir nicht alle darin enthaltenen Anträge für zielführend halten.


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