28. Januar 2011

DIE LINKE stellt Antrag zum kommunalen Winterdienst

Auch Tage nach Einsetzen des Tauwetters waren viele Nebenstraßen spiegelglatt

Der Winterdienst ist für DIE LINKE Anlass, einen Antrag im Ausschuss des ZBH zu stellen. Es soll geklärt werden, wo die Schwachstellen in der Arbeit des Winterdienstes zu finden sind.

DIE LINKE Ratsfraktion betont hierbei aber, dass die Gründe für die schlechten Räumarbeiten nicht in der Leistung der Bediensteten, sondern vielmehr im Mangel an Personal begründet sind.

Manfred Burger, für DIE LINKE im ZBH-Ausschuss, stellt fest: „Es dauerte teilweise Tage, bis die Neben- und Zufahrtsstraßen einigermaßen befahrbar waren!“

Für die Autofahrer bedeutete dies die eine oder andere unfreiwillige Rutschpartie. Selbst verkehrsneuralgische Punkte blieben tagelang vom Winterdienst „unberührt“. Als Beispiel führt Burger den neuen Kreisverkehr an der Otto-Wels-Straße an: „Hier war es besonders vor Weihnachten ein ganzes Wochenende spiegelglatt!“

Viele Bürger ärgern sich, dass Straßenreinigungsgebühren entrichtet werden müssen, die Stadt sich aber nicht um die Befahrbarkeit der Siedlungsstraßen kümmere.

„Zu Recht!“ findet DIE LINKE und will das Thema im Ausschuss ansprechen.

Vor allem über die Weihnachtsfeiertage waren die Nebenstraßen in Marl größtenteils unpassierbar.

Es ist verständlich, dass die Stadt nicht innerhalb weniger Stunden jede Straße im Stadtgebiet freiräumen kann. Dieser untragbare Zustand dauerte aber selbst Tage nach Ende der Frostperiode weiter an.

Für Fußgänger war es wie russisches Roulett: Mit Glück erwischte man Stellen, die geräumt waren (meist private Wege), wenn man Pech hatte, rutschte man an anderer Stelle aus.

Welche Sach- oder gar Personenschäden zu beklagen sind, soll in Rücksprache mit der Polizei geklärt werden.

Tatsache ist: Beim Winterdienst kann und darf nicht gespart werden, hier geht es um Leib und Leben der Bürger.