16. März 2010 Markus Renner

Bio-Energie-Parklandschaft Ruhr

Industriebrachen begrünen, Bioenergie ernten - mit dieser Formel soll im Ruhrgebiet Klima und Umwelt verbessert werden. Das Institut Arbeit und Technik der FH Gelsenkirchen und die RAG Immobilien starten nun gemeinsam mit Landschaftsarchitekten ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen Industriebrachflächen zu "Bio-Energie-Parks" umgestaltet werden sollen.

Für das Projekt "Bio-Energie-Parklandschaft Ruhr" werden die Brachflächen mit schnell wachsendem Gehölz bepflanzt und mit Wegen, Freizeitanlagen und Zierpflanzen attraktiv gestaltet. Gehölz und Gräser sollen dann wirtschaftlich für die Erzeugung von Fernwärme, Strom, Ethanol und anderen Formen von Bio-Energie genutzt werden. Gleichzeitig dienen sie der Verbesserung der CO2-Bilanz und schaffen Ausgleichsflächen. Ein ähnliches Projekt läuft bereits auf dem Gelände der Zeche Hugo 2/5/8 in Gelsenkirchen. Die Deutsche Steinkohle AG (DSK) und die Montan Grundstücksgesellschaft (MGG) realisieren hier auf einer Fläche von 22 Hektar einen Biomassepark.