12. Februar 2010 Michael Schwede

Stellungnahme zur Verkehrssituation an der Römerstraße

Marler Autofahrer ärgern sich schon seit Jahren über den Rückstau, der sich vor allem zur Rush-hour an der Römerstraße im Kreuzungsbereich Bergstraße bildet.

Diese Verkehrssituation entsteht vor allem durch den unglücklichen Straßenverlauf unmittelbar vor der Ampelanlage. Wer in Richtung Marler Stern abbiegen oder die Römerstraße geradeaus über die Kreuzung hinweg befahren möchte, muss sich oftmals hinter den wartenden Linksabbiegern anstellen und kann nicht in die dafür vorgesehene, rechte Spur einfahren. Das liegt daran, dass eben diese Spur, durch einen Bordstein eingefasst, nach rechts verschwenkt ist und somit, bei hohem Verkehrsaufkommen, von den Linksabbiegern blockiert wird.

Der hieraus resultierende Rückstau erstreckt sich mitunter bis hinter die Kreuzung Heyerhoffstr./Gerstdorffstr.. Das ist nicht nur ein Ärgernis für die Autofahrer. Auch die Anwohner werden durch den Stop and Go Verkehr erheblich belastet. Die Geruchsbelästigung durch die Abgase ist enorm und nicht nur aus umweltpolitischer Sicht höchst bedenklich.

Man kann dieser Problematik durch eine kleine, aber effektive Umbaumaßnahme der Verkehrsführung beikommen. Würde der besagte Bordstein im Eingangsbereich der Rechtsabbiegespur leicht verändert, so wäre ein problemloses Einfahren bis zur Ampel möglich.

Alternativ könnte die Fahrbahnmarkierung dahingehend geändert werden, dass der Mittelstreifen insoweit verlegt wird, dass der Linksabbiegerverkehr nicht mehr den rückläufigen Verkehr behindern kann. Es wäre, angesichts der Finanzlage, eine Kompromisslösung, aber verkehrstechnisch weniger effizient.

Michael Schwede

Sachkundiger Bürger/Bau und Verkehr

DIE LINKE. Ratsfraktion