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Programm-Diskussion

Nach dem ganz überwiegend erfolgreichen Abschluss der Serie von 4 Wahlen innerhalb nur eines Jahres wird es jetzt höchste Zeit, auch in NRW die Programm-Diskussion voranzutreiben.
Den Auftakt hierzu bildet die gemeinsame Programm-Konferenz der Landesverbände NRW/Hessen/Niedersachsen/Sachsen-Anhalt
am Sonntag, 26. September 2010, 11.00 bis 16.30 Uhr in Kassel,
in der Kulturfabrik Salzmann, Sandershäuser Str. 34

Als ReferentInnen für die Input-Beiträge vorgesehen sind: Frigga Haug, Sahra Wagenknecht, Horst Schmitthenner (angefragt), Frank Thiel, Thies Gleiss, Heidi Knake-Werner (angefragt), Wolfgang Gehrcke, André Brie (angefragt).
Der Landesverband NRW wird zu dieser Veranstaltung je nach Anmeldezahlen 2 - 3 Busse einsetzen.
Die Mitfahrt mit den Bussen ist kostenlos.
Eine Kostenerstattung für individuelle Anreisen erfolgt durch den Landesverband nicht.
Ziel sollte es sein, pro Kreisverband mit mindestens 2 - 3 TeilnehmerInnen zur Konferenz zu fahren, um den Diskussions-Prozess zum Programm vor Ort mit den Ergebnissen der Konferenz auf den Weg bringen zu können.
Anmeldungen (als Einzelperson oder als Kreisverbands-Gruppe) bitte bis zum 14. September an lgs@dielinke-nrw.de.

Einladung zum 1. Hertener Friedensforum am 1. September 2010

DIE LINKE. Stadtverband Herten veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal ein Friedensforum. Zu diesem Zweck wurde das Glashaus angemietet, die beste Adresse für Veranstaltungen dieser Art in Herten. Als Gäste haben die Bundestagsabgeordneten Bärbel Beuermann, Luc Jochimsen und Paul Schäfer zugesagt. Weitere Informationen können dem Flyer zur Veranstaltung entnommen werden.

18. Juni 2010

Terminankündigung: Luc Jochimsen in Herne

Am Mittwoch, dem 23. Juni kommt Lukretia Jochimsen, Bewerberin der LINKEN um das Amt der Bundespräsidentin, zu einem Informationsaustausch nach Herne.

Ab 19.00 Uhr stellt sie sich kurz vor und beantwortet Fragen.

Ort: Bürgersaal im Sud- und Treberhaus, Eickeler Markt 1, 44651 Herne

Nähere Infos inkl. Wegbeschreibung auf http://www.dielinke-herne.de

 


16. Mai 2010

Terminankündigung

die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Recklinghausen führt am 27.05.2010 um 18.00 Uhr im Umspannwerk (Strommuseum) in Recklinghausen Süd eine Bürgerveranstaltung durch.

Thema:  Auslaufende Konzessionsverträge und Möglichkeiten zur Gründung von eigenen Stadtwerken in Recklinghausen

Teilnehmen werden:

- Die Bundestagsabgeordente Frau Ulla Lötzer
- Ein Geschäftsführer eines kommunalen Stadtwerkes
- Vertreter von RWE
- Moderation durch die Ratsfraktion

27. April 2010

Gregor in Recklinghausen

Unterstützung im Wahlkampf!

Um die Recklinghäuser Genossen im Landtagswahlkampf zu unterstützen ist jetzt eigens Gregor Gysi angereist. Er warb u.a. für Mindestlöhne und forderte mehr soziale Gerechtigkeit! Gregors eindrucksvolle Rede wurde von mehreren hundert anwesenden Bürgern mit tosendem Beifall bedacht!

8. April 2010

Terminankündigung

Autor Markus Breitscheidel liest in Bochum
 
Am 14. April liest der Autor Markus Breitscheidel ab 19 Uhr im Bergbaumuseum aus seinem Buch "Arm durch Arbeit". Breitscheidel arbeitete über ein Jahr undercover in verschiedenen Jobs im Niedriglohnsektor. Heraus kam ein skandalöser Bericht über das Leben am Existenzlimit.
 
Der Autor diskutiert anschließend unter anderem mit den Bundestagsabgeordneten Katja Kipping und Klaus Ernst, beide DIE LINKE. Katja Kipping ist Vorsitzende des Ausschusses Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag, Sozialpolitikerin und Mitglied im Fraktionsvorstand. Klaus Ernst ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender und ist seit langem 1. Bevollmächtigter bei der IG Metall in Schweinfurt. 2004 war er einer der Mitbegründer der WASG, die aufgrund des Protestes gegen die Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung entstand.

Auf dem Podium werden außerdem Landesprecherin Katharina Schwabedissen und die Bochumer Abgeordnete Sevim Dagdelen sitzen. Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag hat Breitscheidel zu dieser Veranstaltung nach Bochum eingeladen. Der Eintritt ist frei.

28. März 2010

Finanznot der Kommunen ist nicht hausgemacht!

Bund und Länder tragen Hauptverantwortung für sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben!

Erklärung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kommunalpolitischen Konferenz „Zukunft der Kommunalen Selbstverwaltung“ am 27./28. März 2010 in Essen

Die Finanzlage vieler Städte, Gemeinden und Landkreise ist alarmierend. Viele Kommunen befinden sich am Rande des Bankrotts. Das Fundament des Staates gerät ins Wanken, wenn sich an der Finanzausstattung der Kommunen nicht grundlegend etwas ändert. Angesichts der milliardenschweren Bankenrettung durch Bundesmittel ist es blanker Hohn, dass nicht die leisesten Anstrengungen unternommen werden, die Schlaglöcher in den kommunalen Haushalten zu beseitigen!

Hauptursache für die prekäre Lage der Kommunalfinanzen ist eine Steuersenkungspolitik beginnend unter Rot-Grün, über Rot-Schwarz bis hin zu Schwarz-Gelb, d.h. seit nunmehr gut 10 Jahren. Folgen sind: eine gigantische Umverteilung von unten nach oben und Milliarden an Einnahmeverlusten für die öffentliche Hand.

Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise spitzt sich die Finanzlage der Kommunen weiter zu. Die bereits heute hohe kommunale Verschuldung steigt in einem für die Existenz der Städte und Gemeinden bedrohlichem Ausmaß. Bund und Länder wälzen dennoch weiter Aufgaben und Lasten auf die Kommunen ab. Die Steuergeschenke der schwarz-gelben Regierungen werden zu einem erheblichen Teil die Kommunen aufbringen müssen, denen schon jetzt die Luft zum Atmen fehlt.

In diesem Jahr befürchten die Kommunen ein Rekorddefizit von 12 Milliarden Euro. Das wäre fast die Hälfte mehr als das Defizit von 8,4 Milliarden Euro in der bisher schwersten kommunalen Finanzkrise im Jahr 2003. Auch in den Jahren 2011 bis 2013 werden zweistellige Milliardendefizite erwartet. 2009 sind die kommunalen Einnahmen um etwa 3,6 Milliarden Euro auf 171,3 Milliarden zurückgegangen. Die Ausgaben stiegen um 8,5 Milliarden auf 175,75 Milliarden.

Durch die Steuergesetzgebung der rot-schwarzen Bundesregierung – und insbesondere durch zwischen November 2008 und Juli 2009 vorgenommene Änderungen – werden die Kommunen im Zeitraum von 2009 bis 2013 Mindereinnahmen von 19,846 Mrd. Euro haben.

Die Sozialausgaben der Kommunen stiegen 2009 erstmals auf rund 40 Milliarden Euro – beinahe doppelt so viel wie kurz nach der Wiedervereinigung. 2010 wird ein weiterer Anstieg um fast 2 Milliarden Euro erwartet. Hinzu kommt, dass sich der Bund immer weiter aus der Finanzierung gesamtstaatlicher Aufgaben zurückzieht. Kosten der Unterkunft, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit sowie Ausbau der Kindertagesbetreuung – alles gesamtstaatliche Aufgaben – werden in wachsendem Maße durch die Kommunen allein finanziert.

DIE LINKE. Forderungen zur Stärkung der Kommunalfinanzen finden Sie hier.

22. Februar 2010

Landtagskandidaten gewählt

Am Samstag wählte DIE LINKE im Kreis Recklinghausen ihre Bewerber für die fünf Landtagsmandate die im Kreisgebiet zu vergeben sind. Die Mitglieder aus allen zehn Städten waren zu der Mitgliederversammlung nach Herten in die Zeche Scherlebeck eingeladen.

Für den Wahlkreis 69 - Recklinghausen I  (Stadt Recklinghausen) wurde Erich Burmeister, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Stadtrat Recklinghausen, zum Landtagskandidaten gewählt.

Im Wahlkreis 70 - Recklinghausen II (Stadt Herten sowie die Stadt Marl ohne die Stadtteile Sinsen-Lenkerbeck und Hüls-Süd) wird der Hertener Markus Ziegel für DIE LINKE als Landtagskandidat antreten.

Der Gladbecker Ralf Michalowsky, stellvertretender Landessprecher der NRW LINKEN, ist für den Wahlkreis 71 - Recklinghausen III (Stadt Gladbeck sowie die Stadt Dorsten ohne die Stadtteile Deuten, Lembeck, Rhade und Wulfen) zum Landtagskandidaten gewählt worden.

Dr. Fritz Geisthövel, Mediziner aus Dorsten Lembeck, wird im Wahlkreis 72 - Recklinghausen IV (Städte Haltern am See und Oer-Erkenschwick, von der Stadt Datteln der Kreistagswahlbezirk I (entspricht Kreiswahlbezirk 29), von der Stadt Dorsten die Stadtteile Deuten, Lembeck, Rhade und Wulfen sowie von der Stadt Marl die Stadtteile Hüls-Süd und Sinsen-Lenkerbeck) für DIE LINKE um das Landtagsmandat kämpfen.

Für den Wahlkreis 73 - Recklinghausen V (Städte Castrop-Rauxel und Waltrop sowie von der Stadt Datteln der Kreistagswahlbezirk II) wurde Angelika Aimene-Wiegold, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat Castrop-Rauxel, zur Landtagskandidatin gewählt.

„Damit haben wir Kandidaten aufgestellt, die sich in der Wirtschafts- und Sozialpolitik glaubwürdig und kompetent für die Belange der Lohnabhängigen und Arbeitslosen einsetzen werden. Das gemeinsame Ziel ist, mehr soziale Gerechtigkeit zu erkämpfen.“, so Ingo Boxhammer, Vorsitzender der LINKEN im Kreis Recklinghausen. 

Martina Pestke und Rüdiger Jurkosek aus Gladbeck wurden als Delegierte zum Bundesparteitag der LINKEN gewählt. Auf dem Parteitag im Mai wird DIE LINKE einen neuen Bundesvorstand wählen.

In den Landesrat NRW der Linken wurden Martina Ruhardt (Herten), Waltraud Henzel (Oer-Erkenschwick), Jürgen Flaisch (Marl) und Ingo Boxhammer (Castrop-Rauxel) delegiert.

7. Oktober 2009

DIE LINKE. Marl wählt ihren neuen Vorstand

Auf ihrer Mitgliederversammlung wählte der Stadtverband DIE LINKE.Marl jetzt ihren neuen Vorstand.

Der bisherige erste Vorsitzende Jürgen Flaisch wurde von den Mitgliedern in seinem Amt bestätigt. Zum Stellvertreter wurde Manfred Burger gewählt. Das Amt des Schatzmeisters übernahm Werner Rejek. Als Schriftführer wählte die Versammlung Björn Sturies. Für die Pressearbeit ist zukünftig Michael Schwede zuständig. Als Beisitzer wurden Dr.Wilfried Kunstmann, Claudia Flaisch und Bernd Hübner gewählt.

Die zukünftige Fraktion des Stadtverbandes DIE LINKE.Marl im Stadtrat besteht aus den Parteimitgliedern Claudia Flaisch und Bernd Hübner, wobei Frau Flaisch den Fraktionsvorsitz übernimmt.

Die neue Fraktion hat sich vorgenommen, gegenüber den anderen Ratsfraktionen offen aufzutreten und einen konstruktiven Umgang im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu pflegen. Als einen weiteren wichtigen Punkt in ihrer Ratsarbeit sehen Claudia Flaisch und Bernd Hübner mehr Transparenz gegenüber der Marler Bevölkerung.

25. August 2009

Wahlplakate

Claudia Flaisch

DIE LINKE. Marl hat sich bewusst nicht an dem „Wettrüsten“ mit Plakaten beteiligt, auch unsere Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch hat auf eigene Plakate verzichtet um diesen Wildwuchs nicht auf die Spitze zu treiben.

Ein großer Teil unserer Plakate, sind wie bei der Europawahl, zerstört oder entwendet worden, es sind nur noch wenige unserer schönen roten Plakate zu bewundern. DIE LINKE. Marl wird Anzeige erstatten!

"Es ist sowieso zweifelhaft ob Plakate viel zu einem guten Wahlergebnis beitragen. Deshalb sollte überlegt werden ob sich die
 Parteien zur nächsten Wahl nicht freiwillig auf ein Mindestmaß beschränken können. Wir gehen mit gutem Beispiel voran. Das
 eingesparte Geld könnte sinnvoller verwendet werden“ regt Claudia Flaisch an.


5. August 2009

Der Wahlkampf hat begonnen!

"Lasst uns miteinander aufbrechen in einen kraftvollen, leidenschaftlichen Wahlkampf. Gemeinsam werden wir ein gutes Wahlergebnis holen", wandte sich Jürgen Flaisch während der Woche an die Wahlkämpfer.

Bei der aktuellen Materialschlacht kann und will DIE LINKE in Marl nicht mitmischen. Natürlich werden die LINKEN auch hier mit Plakaten auf aktuelle Probleme aufmerksam machen und soziale Lösungen anbieten. Allerdings wird es keine aggressive Plakatierung geben, wie von anderen Parteien vorgeführt. "Die Marler Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür DIE LINKE steht; daher werden wir sicherlich nicht alle verbleibenden Plätze beanspruchen. Außerdem wünsche ich allen Menschen in Marl einen schönen Sommer und erholsame Ferien, auch ohne dies an jeder Straßenecke kundtun zu müssen"!

24. Juli 2009

Kommunalwahlprogramm wurde der Presse vorgestellt

Am heutigen Freitag präsentierten wir der Marler Zeitung unser aktualisiertes Kommunalwahlprogramm. Aus aktuellem Anlass und auch wegen der verschobenen Kommunalwahl war eine Aktualisierung nötig geworden. Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch und die Ratskandidaten Bernd Hübner, Max Malkus, Manfred Burger, Dr. Wilfried Kunstmann, Björn Sturies und Jürgen Flaisch nahmen an der Präsentation teil. Ausführlich diskutierten unsere Kandidaten mit Frau Grunschel von der MZ über unsere Ziele für die nächste Legislaturperiode im Rat der Stadt Marl.

Das Ergebnis können Sie hier nachlesen.

22. Juli 2009

Jetzt ist es auch amtlich: DIE LINKE tritt in Marl zur Kommunalwahl an!

Seit heute ist auch amtlich! DIE LINKE. Marl tritt an! Auf der Sitzung des Wahlausschusses wurde der Wahlvorschlag der Partei DIE LINKE. Marl ohne Beanstandungen zugelassen.

Somit treten wir mit Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch und 25 Kandidatinnen und Kandidaten in allen Wahlbezirken an.

Insgesamt stellen sich 9 Parteien / Wählergemeinschaften und

8 BürgermeisterkandidatInnen zur Wahl am 30. August 2009.

24. Juni 2009

Schulkinder, deren Eltern Hartz IV- Leistungen oder Sozialhilfe beziehen bekommen zum neuen Schuljahr 100 Euro als Schulstarter-Paket

Claudia Flaisch

Für den Fall, dass wenigstens ein Elternteil aus der Familie einen Anspruch auf ALG II oder Sozialhilfe hat, gibt es 100 Euro pro schulpflichtigem Kind für Schulmaterialien. Diese Zahlungen, die zusätzlich zu den regelmäßigen Hartz IV- bzw. Sozialhilfe-Geldern geleistet werden, sollen immer zu Beginn des neuen Schuljahres ausgezahlt werden, also erstmals zum 1. August 2009.

 Claudia Flaisch, Bürgermeisterkandidatin der LINKEN in Marl möchte alle Eltern, die das betrifft, noch einmal darauf hinweisen: "Falls die Zahlung durch die Vestische Arbeit oder das Sozialamt nicht automatisch erfolgt, ist es notwendig mit einer Schulbescheinigung bei der Behörde vorstellig zu werden. Dies gilt besonders für Familien, deren Kinder in diesem Sommer eingeschult werden."

8. Juni 2009

WIR SAGEN DANKE!

Liebe Wählerinnen und Wähler,

wir sagen DANKE! für Ihre Unterstützung bei der Europawahl. Anbei lesen Sie noch unsere Stellungnahme zu der Berichterstattung in der hiesigen Presse:

Alle fünf Jahre wird versucht das (Wahl)Volk mit nicht ernst gemeinten Wahlversprechen für die Europawahl hinter dem Ofen hervor zu locken.  In den Zeiten zwischen den Wahlen herrscht dann relative Funkstille. Beispiele?

Werden Sie darüber informiert wie weit EU-Recht schon bis auf die Marler Ebene Einfluss nimmt? 

Kennen Sie als Marler Bürger Ihre Vertreter in Brüssel /Straßbourg oder haben sie zwischen den Wahlen schon mal gesehen?

Werden Sie über wichtigen Entscheidungen wie z.B. die EU-Verfassung/ Lissabon Vertrag, Dienstleistungsrichtlinie umfassend informiert obwohl dadurch weitere (nicht nur) soziale Einschnitte auf Sie zukommen?

Werden Sie bei wegweisenden Entscheidungen durch Volksabstimmungen befragt wie das in anderen EU Ländern üblich ist?

 Wer die Wähler für unmündig hält und sie nicht mitnimmt braucht sich über eine miese Wahlbeteiligung nicht wundern. Ist eine hohe Wahlbeteiligung überhaupt erwünscht?

Die Aussage von Herrn Wenzel über fehlende Präsenz der Partei DIE LINKE. zeugt entweder über eine vom Wahlkampf geprägte Ignoranz oder von einer eklatanten Sehschwäche. Beim letzteren hilft ein Optiker gerne weiter.

Für DIE LINKE. in Marl,die erst seit knapp 2 Jahren besteht, ist es ein gutes, aber dennoch ausbaufähiges Ergebnis. Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern!


30. Mai 2009

Wahlplakate als Sammelobjekt

Bernd Hübner

Während die Europawahlplakate der anderen Parteien durch Wind und Wetter langsam verblassen, sind die Plakate der Partei DIE LINKE. als Sammlertrophäe sehr begehrt, denn kurze Zeit nach dem Aufstellen sind sie fein säuberlich wieder abgebaut worden.

„Wir freuen uns das unsere schönen blauen Plakate bei Liebhabern soviel Anklang finden, aber auch wir lassen uns nicht gern bestehlen. Deshalb haben wir Anzeige bei der Polizei erstattet.

Um den ehrlichen Sammlern auch eine Chance zu geben, werden wir unsere Restbestände nach der Europawahl am 07.06.09 an Interessenten zum Selbstkostenpreis abgeben.“ teilte Bernd Hübner Bundestagskandidat der LINKEN mit.

Wer Interesse hat melde sich unter: info@dielinke-marl.de

24. Mai 2009

Vor der Wahl, nach der Wahl

Haben Sie bemerkt das die etablierten Parteien auf einmal wieder wissen wie „SOZIAL“ geschrieben wird? Sie kennen den Weg aus der Krise, wollen keine Dumpinglöhne, wollen Regeln für die Finanzmärkte, wollen das Mann/Frau von ihrer Arbeit leben können, übernehmen schamlos LINKE Forderungen ohne diese auch umsetzen zu wollen!


ES IST MAL WIEDER WAHLKAMPFZEIT!

Da fragt man sich:

Sind das die Parteien die soziale Errungenschaften des letzten Jahrhunderts mit einem Handstreich weggewischt haben?

Sind das die Parteien die den Finanzmärkten freie Bahn verschafft haben und dadurch mit geholfen haben die Krise zu dem werden zu lassen was sie jetzt ist?

Sind das die Parteien die Heuschrecken ins Land ließen und sich jetzt wundern das die Unternehmen leergesaugt in die Insolvenz gehen?

Sind das die Parteien die es Firmen ermöglicht haben Mitarbeiter für einen Hungerlohn arbeiten zu lassen?

Sind das die Parteien die dafür sorgen das Spitzenverdiener und Großunternehmen kaum noch Steuern zahlen und Familien ins bodenlose fallen??

Die es zulassen das ihr Spitzenpersonal schon während ihrer Amtszeit Gesetze und Verordnungen erlässt und sich damit den Weg für einen gut dotierten Rentenjob in einem Großunternehmen ebnet?

Sind das die Parteien die es zulassen das Unternehmen und Interessenverbände Gesetze für uns schreiben ?

 

WAS IST DANN NACH DER WAHL?

Da heißt es dann der Wähler soll uns doch nicht an unseren Wahlversprechen messen!

Wonach denn sonst?

Wir sind die Alternative! Geben Sie uns eine Chance! Wählen Sie DIE LINKE.

18. Mai 2009

Die LINKE Marl fordert ein besseres KiBIZ

Claudia Flaisch

Die LINKE in Marl solidarisiert sich mit dem Kampf der Gewerkschaften ver.di und GEW gegen das gegenwärtige Kinderbildungsgesetz KiBiz. „Schon nach 7 Monaten wurde in der Praxis festgestellt, dass es einen erheblichen Nachbesserungsbedarf an diesem Gesetz gibt. Die LINKE hat von Anfang an erklärt, dass CDU und FDP ein Spargesetz verabschiedet haben“, sagt Claudia Flaisch, die Bürgermeisterkandidatin der Marler LINKEN. Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen haben sich massiv verschlechtert – immer mehr Bildungsaufgaben sollen bei schlechter Entlohnung geleistet werden. Die flexiblen Betreuungszeiten sind sinnvoll, stellen aber die Mitarbeiterinnen vor steigende Arbeitsbelastungen. „Wir brauchen mehr Personal, wir brauchen mehr qualifiziertes Personal, wir brauchen ordentlich bezahltes Personal in den Kindertagesstätten“, so fasst Claudia Flaisch die wichtigsten Kritikpunkte zusammen. Deshalb fordert die LINKE eine grundlegende Überarbeitung des Kibiz. Kein Spargesetz, ein Bildungsgesetz soll es werden.

Auch Engelbert Maas, zweiter Vorsitzender der LINKEN, kritisiert das Bildungsgesetz: „Der Ansatz einer besseren Betreuung und Bildung für unsere Kinder ist richtig. Aber wie will man das realisieren, wenn aus Spargründen etwa nur noch befristete Stellen eingerichtet werden. Wir müssen die Mitarbeiterinnen qualifizieren und dann auch entsprechend bezahlen.“ Er hofft, dass Eltern, Mitarbeiterinnen und Träger an einem Strang ziehen, um eine Änderung des Kinderbildungsgesetzes zu erreichen.


13. März 2009

DIE LINKE. vor Ort

DIE LINKE. in der Hülser Fußgängerzone

Am Freitag, den 13. stellten sich unsere Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch und der Bundestagskandidat (WK123) Bernd Hübner in der Fußgängerzone in Hüls den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Mit von der Partie war vier weitere (f)Linke Helfer die Infomaterial zum Aktionstag gegen Kinderarmut verteilten. Auch die Zeitschrift "Clara" von unserer Bundestagsfraktion wurde gern genommen. Nach den vielen Regentagen war dieses mal auch das Wetter auf unserer Seite.

12. März 2009

Nach Winnenden: endlich über präventive Maßnahmen nachdenken. Schützenvereine raus aus Schulen!

"Warum hat ein junger Mensch, der das Leben vor sich hat, diese unsinnige Gewalttat begangen? Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden der Getöteten, wir trauern mit ihnen", so Claudia Flaisch, Bürgermeisterkandidatin der Linken in Marl, zu dem Amoklauf eines Jugendlichen in Winnenden.

"Kinder und Jugendliche stehen unter einem permanent wachsenden schulischen Leistungsdruck, der häufig von Erziehungsberechtigten und Lehrern verkannt wird. Die Beratung psychisch benachteiligter Kinder und Jugendlicher ist nach wie vor mangelhaft. Die angekündigten Einstellungen von Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen nach dem Amoklauf von Erfurt sind 
in den meisten Bundesländern ohne konkrete Folgen geblieben; in Finnland dagegen kommen auf einen Schulpsychologen etwa 800 Schüler - in Deutschland sind es etwa 12.000 Schüler" , stellt Claudia Flaisch fest.

"Um Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Waffen zu erschweren, muss es endlich das Gesetz geben, dass Waffen nicht in Privathäusern aufbewahrt werden dürfen; dies ist bisher leider an der Schützenlobby gescheitert; zudem muss ein zentrales elektronisches Waffenregister eingerichtet werden, um den Zugang zu Schusswaffen zu erschweren", fordert Bernd Hübner, 
Bundestagskandidat für die LINKEN in Marl, "außerdem gehören Schützenvereine mit ihren Vereinsräumen und Schießanlagen nicht in eine Schule, wie in die Ernst-Immel-Realschule in Marl.  

7. März 2009

Internationaler Frauentag

DIE LINKE. in Marl verlegte den internationalen Frauentag eigenmächtig auf den Samstag und verschenkten Rosen an die Bürgerinnen in Marl. An den gut besuchten Infoständen am Forum und am Marktplatz Hamm waren unsere Rosen ein wahrer "Renner". Diese Aktion werden wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen.

22. Februar 2009

Wohngelderhöhung -- Jetzt Abschlag beantragen!

Mit dem neuen Wohngeldgesetz haben mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld. Auch diejenigen, die schon bisher Wohngeld bezogen haben, erhalten unter Umständen einen höheren Zuschuss. Der Pferdefuß dabei: Die Erhöhung greift zwar ab dem ersten Januar 2009, aber sie wird erst mit einem neuen Antrag im laufenden Jahr von den Wohngeldstellen berechnet und dann nachträglich ausgezahlt. Viele haben aber bereits jetzt Nachzahlungen für erhöhte Nebenkosten oder Energiekosten zu bezahlen. Deswegen empfiehlt DIE LINKE.marl allen, deren Wohngeld erst nach dem 31. 3. ausläuft und deren Einkommen sich nicht verändert hat, einen Abschlag gemäß § 42, Absatz (2) Wohngeldgesetz zu beantragen. Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch erklärt hierzu: "Es nicht einzusehen, dass die Kommunen auf Kosten von Bedürftigen Zinsen erwirtschaften, während die Betroffenen vielleicht ihr Konto überziehen müssen, um die Nachzahlung zu leisten."

DIE LINKE.marl hat zu dem eine Bürgeranregung gem,§24GO an die Bürgermeisterin eingereicht um unter anderem zu erfahren welche Auswirkungen die neue Wohngeldnovelle auf die Wohngeldempfänger und auf die Stadt Marl hat.

 

DIE LINKE.marl hat für Sie ein Musteranschreiben verfasst, das mit den persönlichen Angaben ergänzt und an die jeweilige Wohngeldstelle geschickt werden kann.

Musterschreiben herunterladen....

19. Februar 2009

Verhöhnung der Wählerinnen und Wähler

Der Verfassungsgerichtshof - VGH - in Münster hat an CDU und FDP eine schallende Ohrfeige verteilt. Die noch in NRW regierenden Koalitionsparteien hatten den Versuch gestartet, den Kommunalwahltermin rechtswidrig mehr als vier Monate vor zuverlegen, um so die FDP zu stärken. Damit ist insbesondere Innenminister Ingo Wolf (FDP), der zum vierten Mal versucht hat, gegen die Verfassung zu regieren, nicht mehr tragbar.

Speziell die FDP befürchtet, bei Wahlen mit einer hohen Wahlbeteiligung (Bundestagswahl) schlechter abzuschneiden als bei Wahlen mit einer geringeren Wahlbeteiligung (Europawahl). Diesen taktischen Winkelzügen hat der Verfassungsgerichtshof eine Absage erteilt.

Bernd Hübner Kandidat der LINKEN in Marl, dazu: "Die derzeitigen kommunalen MandatsträgerInnen sind bis Ende Oktober gewählt und so lange dürfen sie ihre Mandate ausüben - nach den Vorstellungen von CDU und FDP hätte es für vier Monate Ratsmitglieder gegeben, die zwar gewählt sind, aber ihre Mandate nicht ausüben dürfen. Eine Unverhältnismäßigkeit, die das Verfassungsgericht nicht bereit war zu dulden."

Die schwarz-gelbe Koalition plant nun eine Festlegung der Kommunalwahl auf den 30.8.09.

 "Eine solche Festlegung wäre eine Fortsetzung der taktischen Spielchen der CDU/FDP Koalition und soll nur dem eigenen Vorteil dienen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Landesregierung den Kommunen insgesamt 42 Millionen Euro für einen zusätzlichen Wahltermin aufbürden will. Für DIE LINKE.marl kommt nur eine Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Bundestagswahl im September in Frage. Die Kommunalwahl kann von der traditionell hohen Wahlbeteiligung der Bundestagswahl nur profitieren. Was ist das für ein Demokratieverständnis, wenn CDU und FDP eine Wahl durchsetzen will die bewusst auf eine geringe Wahlbeteiligung abzielt", so Claudia Flaisch Bürgermeisterkandidatin der Linken in Marl.



10. Februar 2009

DIE LINKE. unterstützt den CDU Ratsantrag auf Mindestlohn

Jürgen Flaisch

"Wir sind fast schon begeistert";, ist die erste Reaktion des Stadtverbandsvorsitzenden der LINKEN.marl, Jürgen Flaisch. Die Marler CDU will die Forderung nach Mindestlohn auf die Tagesordnung des Rates setzen. Sie fordert bei städtischen Aufträgen einen Mindestlohn von 8,35 Euro. Jürgen Flaisch: "Wir unterstützen diesen Antrag vorbehaltlos und sehen darin einen wichtigen Schritt für ein soziales Marl. Hoffentlich reagiert die SPD nicht wie ihre Mutterpartei im Bund";.

Bundesweit trägt die CDU die Ausweitung des Mindestlohns nicht mit, während die SPD den Mindestlohn nur halbherzig unterstützt. Nur die LINKE im Bundestag steht vorbehaltlos hinter dem Mindestlohn für alle Branchen. Nun fordert die CDU Marl einen Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen durch ein ,kreatives Handling' der kommunalen Vergabeordnung. Die LINKE.marl findet besonders bemerkenswert, daß sich der CDU-Mindestlohn am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst orientiert.

Jürgen Flaisch: "Wir hoffen auf eine breite Ratsmehrheit für einen Mindestlohn. Eine enge Auslegung der Vergabeordnung wäre ein Affront gegen die Arbeitnehmer, die öffentliche Aufträge sorgfältig erfüllen. Überdies würde der Mindestlohn den notleidenden privaten Konsum ankurbeln."

30. Januar 2009

Hertie in Marl wird geschlossen!

Ohne jede Vorwarnung hat die dubiose Heuschrecke Dawnay Day Insolvenz angemeldet und die Schließung der Hertie-Filiale im Marler Stern verkündet. Eine nicht enden wollende Welle von Geschäftsaufgaben und Insolvenzen geht weiter - es ist noch nicht der Schlussstrich unter diesem traurigen Kapitel.

"Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört unsere ganze Solidarität, nur was nutzt dass, wenn man seinen Arbeitsplatz verliert? Was passiert mit den Menschen, die teilweise schon Jahrzehnte dort gearbeitet haben?" fragt die linke Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch. Sie fordert eine Absicherung der Mitarbeitenden einschließlich der Menschen, die in den einliegenden Geschäften arbeiten und ebenfalls ihre Existenzgrundlage verlieren.

Die Verantwortlichen an diesem Desaster wollen damit natürlich nichts zu tun haben und waschen ihre Hände in Unschuld - wie zum Beispiel der Karstadtkonzern, der seine kleineren Filialen an eine Heuschrecke verkauft, ohne die Mitarbeiter abzusichern, oder die windigen Investoren die nichts besseres zu tun haben als das Geschäft von der Immobilie zu trennen und über eine Tochtergesellschaft horrende Mieten** zu fordern.

„Wer hat solche Geschäfte erst möglich gemacht?“, fragt Claudia Flaisch. Die Bundespolitik von SPD, CDU und früher den Grünen hat den Heuschrecken den Weg geebnet. Heute klagen die Parteien über die Ergebnisse ihrer schlechten Politik. Auch die verfehlte Politik in der Stadt Marl ist mit verantwortlich, die dafür gesorgt hat, dass sich immer mehr Geschäfte auf der grünen Wiese ansiedeln. Das Ergebnis: der Marler Stern und die Fußgängerzone in Hüls veröden.

"Gehen Sie doch mal durch die Marler Einkaufsstrassen und schauen sich die Leerstände an. Marl und besonders der Marler Stern verlieren dadurch weiter an Attraktivität. Die verbleibende Kaufkraft wird immer mehr in die Nachbarstädte abwandern", schließt Claudia Flaisch. Sie und die LINKE.marl setzen sich für eine schnelle und parteienübergreifende Lösung für die Mitarbeitenden von Hertie und den einliegenden Geschäften ein. Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di muß nun gezeigt werden, daß die Solidarität mit den Mitarbeitenden nicht nur aus Vor-Wahlkampf-Worten besteht.


**Wie wir erst später erfuhren hat diese Gesellschaft die Mieten innerhalb kürzester Zeit um 400% erhöht! Da kann man sich fragen was die damit bezwecken wollten? Wurde Hertie mit voller Absicht in die Insolvenz geschickt? Warum?

Die jetzt entstehenden Mietverluste kann die Heuschrecke dann von der Steuer abschreiben.

Also wer zahlt das dann wieder die Zeche???


 

Infostand in Brassert

Bei eisiger Kälte (-4°C) trafen sich am Samstag morgen sieben unerschütterliche Linke um rd.200 Kalender und unsere kleine Zeitung mit einem Weihnachtsgruß an die Bürgerinnen und Bürger zu verteilen. In überwiegend freundlicher Atmosphäre ging uns nach knapp zwei Stunden das Material aus. Bei der Zeitung handelt es sich um die erste Ausgabe vom Stadtverband Marl. Weitere werden folgen.

Zu finden ist diese hier


Attac Spot zur Bankenkrise !   Schaut mal rein!

20. November 2008

DIE LINKE.marl wählt Claudia Flaisch zur Bürgermeisterkandidatin

Bernd Hübner, Jürgen Flaisch, Claudia Flaisch, Martina Erlhoff-Melzer, Max Malkus (v.l.nr.)

Auf ihrer gut besuchten Wahlversammlung wählte die Marler LINKE Claudia Flaisch zur Bürgermeisterkandidatin für 2009. Claudia Flaisch ist auch Kreisvorsitzende der LINKEN. Sie betonte, dass die Marler Politik stärker die sozial benachteiligten Menschen in den Blick nehmen müsse. Sie setzte sich im ersten Wahlgang gegen zwei weitere Kandidaten durch.

Ebenfalls wurden die Ratskandidaten für die 25 Wahlbezirke und für die Reserveliste gewählt. Neben Claudia Flaisch auf Platz 1 stehen Bernd Hübner, Max Malkus, Manfred Burger, Dr.Wilfried Kunstmann und Martina Erlhoff-Melzer auf den aussichtsreichen Plätzen der Reserveliste.

Bei der Kommunalwahl rechnet sich die LINKE.marl ein zweistelliges Wahlergebnis aus.

„Die Bürgerinnen und Bürger Marls haben die Nase gestrichen voll von den dauernden Grabenkämpfen zwischen der Bürgermeisterin und den großen Ratsfraktionen. Wir sorgen dafür, dass in Marl wieder Politik für die Zukunft gemacht wird“, erklärt Jürgen Flaisch, der Vorsitzende der Marler LINKEN.

Kreisvorsitzender Ingo Boxhammer, der die Versammlung leitete, hofft in allen Kreisstädten ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.

Der positive Trend zeige sich in zahlreichen Parteibeitritten in den letzten Wochen.

Vielen Dank an den Protokollführer Wilhelm Zachraj aus Dorsten sowie an unsere Wahlkommission bestehend aus Stephanie Zorg und Frank Klingler aus Oer-Erkenschwick!

Die komplette Aufstellung in den Wahlbezirken und auf der Reserveliste finden Sie demnächst hier!

 

8. November 2008

Zum 70. Jahrestag der Pogromnacht

Als in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 Nazihorden über die jüdischen Mitbürger herfielen – Synagogen abbrannten, Menschen Gewalt antaten, ermordeten und inhaftierten, jüdisches Eigentum plünderten – fand der politische Antisemitismus, gepaart mit Ausländerfeindlichkeit zur ersten katastrophalen Konsequenz. Wie wir aus der Geschichte wissen, war es der Beginn für den Völkermord an den Juden, der „fabrikmäßigen“ Ermordung jüdischer Menschen im Schatten des 2. Weltkrieges. Symbolische Bedeutung hat dafür ein Ort – Auschwitz – obwohl in vielen Vernichtungslagern genau das Gleiche geschah.

Im Kreis Recklinghausen steht für die Ermordung jüdischer Mitbürger der Name einer Stadt in Lettland – Riga. Am 27. Januar 1942 wurden die letzten jüdischen Menschen des Kreises dorthin in den Tod deportiert. Nur wenige überlebten. Rolf Abrahamsohns Berichte erinnern auch heute noch daran, wozu politische Unmenschlichkeit führt. Wir sind ihm dankbar, dass er es immer wieder auf sich nimmt, jungen Menschen von den furchtbaren Geschehnissen zu berichten.

Die Erinnerung an die Pogromnacht wachhalten - sie sollte alle Menschen daran erinnern, dass Unmenschlichkeit niemals wieder politische Gestalt bekommen darf – in welcher Form auch immer. Die Vorgeschichte der Pogromnacht zeigt, dass auch Ausländerfeindlichkeit dahinter stand. Ende Oktober 1938 wurden polnische Juden aus dem Reich mittels „Deportationszügen“ an die polnische Grenze geschafft wurden. 17.000 polnische Juden lebten damals im Niemandsland – zwischen Deutschland und Polen – darunter Eltern und Geschwister des späteren Attentäters in Paris. Erst die unmenschliche Behandlung polnischer Juden durch die Nazis führte zum Attentat und damit zur Pogromnacht.

Wer heute noch mit ausländerfeindlichen Parolen versucht Politik zu machen, sollte wissen, dass das ein Spiel mit dem Feuer ist. 

2. November 2008

Kreisparteitag in Marl: Neuer Kreisvorstand gewählt!

Die Marler Kreisvorstandsmitglieder

Zum Kreisparteitag der Partei DIE LINKE. lud der Kreisverband Recklinghausen am Sonntag, den 02.11.2008 seine Delegierten ins Marler Rathaus ein. Auf der Tagesordnung standen neben Satzungsänderungen, dem Kreiswahlprogramm auch die turnusmäßige Wahl des Kreisvorstandes an. Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes wurde die Marlerin Claudia Flaisch als neue Kreisvorsitzende gewählt! Dazu wurden drei weitere Kollegen des Stadtverbands Marl in den KV gewählt. Dr. Wilfried Kunstmann wurde Beisitzer im geschäftsführenden KV, Manfred Burger und Jürgen Flaisch Mitglieder des erweiterten Kreisvorstands.

Im Amt bestätigt wurde Kreisvorsitzender Ingo Boxhammer und Schatzmeister Rüdiger Jurkosek. Die bisherige Kreissprecherin Elisabeth Maatz stand nicht mehr zur Wahl. Deshalb möchte der Stadtverband Marl es nicht versäumen Elisabeth für die geleistete Arbeit zu danken und ihr alles gute für die nächsten Aufgaben zu wünschen!

Allen alten und neu gewählten Mitgliedern des neuen Kreisvorstands wünschen wir viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei den kommenden Aufgaben.

Alle Ansprechpartner für den Kreis finden Sie demnächst auf dessen Homepage.



19. Oktober 2008

ALG2-Empfänger in Hüls-Süd verunsichert über Umzugskosten

 Drei Hochhäuser am Ovelheider Weg sollen abgerissen werden. Vor sechs Wochen erhielten die Anwohner - etwa 100 Mietparteien - Kündigungsschreiben von der Neuma. Seither werden persönliche Gespräche mit jedem Mieter geführt, um die individuelle Umzugssituation in neue Wohnungen zu klären. Eine nicht ganz leichte Sache, wie sich jetzt herausstellt, denn die Neuma kann nur zum Teil helfend beitragen.
Zahlreiche Mieter beziehen ALG2. Umzugskosten sind im ALG2-Regelsatz nicht enthalten. Offene Fragen wie zeitweise doppelte Miete, Kautionszahlungen, Renovierungskosten, laufende Verträge für Telefon und Internet und die Umzugskosten an sich bereiten den Mietern verständlicherweise Sorgen.
Viele Familien mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter wollen gerne weiterhin in Hüls-Süd wohnen, damit die gewohnten Strukturen wie Kindergarten, Schule und Freunde für die Kinder erhalten bleiben. Auch wohnen viele Mieter schon seit Jahrzehnten in der Siedlung und stehen einem möglichen Umzug in einen anderen Stadtteil eher skeptisch gegenüber.
Für alleinstehende ALG2-Empfänger, eine wachsende Bevölkerungsgruppe in Marl, wird es durch den Abriss der Hochhäuser kurzfristig noch schwieriger, ARGE konformen Wohnraum zu finden. Preisgünstige Wohnungen unter 45m² sind in Marl kaum vorhanden, gerade deshalb sollen in Hüls-Süd neue Wohnungen dieser Größe entstehen. Ob die ARGE jedoch zunächst einen Umzug in eine Übergangswohnung und dann einen quasi Rückzug in die neuen Wohnungen genehmigt, ist derzeit unklar.
DIE LINKE. Marl fordert die ARGE auf für ihre Kunden eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

4. Oktober 2008

DIE LINKE. auf dem Volksparkfest 2008

Die Nachmittagsschicht bei der Arbeit! Bis zum nächsten ma(r)l.

Am 03.10.2008 hat DIE LINKE. marl wieder mit einem Stand am Volksparkfest in Alt-Marl teilgenommen.

10 Linke in 2 Schichten sorgten für politische Informationen und für das leibliche Wohl seiner Gäste. Gutes Essen, Tee, Limonade, Süßigkeiten und Luftballons das meiste davon in ROT (was sonst?) wurden den Besuchern gereicht.

Nette informative Gespräche und Diskussionen waren an der Tagesordnung, wobei der Spaß auch nicht zu kurz kam! Alles in allem ein gelungenes Fest.

Vielen Dank allen Besuchern, allen Helfern und natürlich auch dem Organisationsteam der Stadt Marl!

27. Juli 2008

Nazi-Überfall auf HoT Hagenbusch

Am späten Abend des 25.Juli, kurz nach 23 Uhr, kam es im Wäldchen zum angrenzenden HoT Hagenbusch zu einem (anscheinend) geplanten Übergriff von etwa 15 - 25 vermummten und bewaffneten Nazis auf eine Gruppe jugendlicher BesucherInnen des HoT Hagenbusch.

Drei Jugendliche, die nicht rechtzeitig flüchten konnten, wurden von etwa fünf Nazis gleichzeitig angegriffen. Als Waffen dienten hierbei neben Pfefferspray / Reizgas auch Teleskopschlagstöcke, Flaschen, Messer und dergleichen.
Eines der Opfer wurde durch einen Schlagstock-Schlag vor den Hals „wehrlos“ gemacht. Auf das am Boden liegende und wehrlose Opfer wurde weiter eingeschlagen. In der Folge erlitt das Opfer mehrere Messerstiche am Bein und am Hinterkopf. Das Opfer befindet sich z.Zt immer noch in stationärer Behandlung seiner 6 Messerstiche (ca. 2 cm tief) und darf vor Sonntag die Klinik nicht
verlassen. Die beiden weiteren Opfer dieser brutalen Tat kamen mit „nur“ mehreren Prellungen und Platzwunden „davon“. Sie konnten im Laufe des Samstags das Krankenhaus wieder verlassen.
Erwähnenswert ist, dass nach Zeugenaussagen die Polizei erst sehr spät eingriff - dies obwohl mehrere Neonazis schon in den letzten Tagen am „HoT“ gesichtet wurden und Jugendliche verfolgten. Selbst an diesen Tagen war die Gruppe der Nazis etwa 20 Personen stark.
Der Angriff war kein „Langeweile Vertreib betrunkener Nazis“, wie es von der Polizei oft heißt. Die häufigen „Besuche“ des HoT Hagenbusch durch die Nazis in der letzten Woche, sowie das schnelle und gezielte Durchführen des Angriffs verdeutlichen nur mehr, wie geplant und (immer) brutal(er) die Nazis in Marl vorgehen.

15. Mai 2008

Schießstand an der Ernst-Immel Realschule

Die Bürgerfragestunde der Ratssitzung am 08.Mai 2008 hatte den geplanten Schießstand der Hülser Schützen zum Thema.
Bei der anschließenden Diskussion wurden die Positionen emotional und teilweise unsachlich vorgetragen. Die Stimmen für den Schießstand zeigten schnell eine Mehrheit. Auch Klara Heim, Ratsfrau für DIE LINKE.Marl, sprach sich für einen Schießstand an der Realschule aus. Die Sportschützin hatte durchaus verständliche Argumente für Ihr Hobby, allerdings ist das lediglich Ihre private Meinung und spiegelt nicht die Meinung des Stadtverbandes Marl wieder. Wir halten die Einrichtung eines Schießstand an einer Schule, wie viele Experten auch, für bedenklich!
Auch deshalb lehnen wir diesen Schießstand ab und befürworten den Vorschlag für eine Zusammenlegung mit den Schützen aus Drewer. Damit wäre der Schießstand in Drewer besser ausgelastet und die Hülser Schützen würden ihr Verantwortungsbewusstsein beweisen. Andere Vereine müssen auch Kompromisse eingehen!
 

4. April 2008

DIE LINKE. Marl geht mit eigenem Bürgermeister Kandidaten ins Rennen!

„Sozial sein, Mensch sein“ – mit diesem Motto will die LINKE.Marl in den Kommunalwahlkampf 2009 ziehen. Auf ihrer ersten Mitgliederversammlung 2008 hat DIE LINKE.Marl am Donnerstag die ersten Vorbereitungen für einen erfolgreichen Wahlkampf getroffen. Ein Wahlkampfteam um Jürgen Flaisch und Engelbert Maas wird alle organisatorischen Maßnahmen bündeln, ein Redaktionsteam erstellt eine Vorlage für ein Aktionsprogramm. Auf der nächsten Mitgliederversammlung im Oktober soll dann die heiße Phase des Wahlkampfs eingeläutet werden. Bis dahin wird die neue Partei in allen Stadtteilen präsent sein, um die Interessen und Probleme der Menschen in Marl aufzunehmen.

Mit großer Mehrheit beschloß die LINKE.Marl, auch einen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen. „Das lang andauernde Hickhack zwischen Bürgermeisterin und SPD und CDU nach dem Motto ‚Pack schlägt sich, Pack verträgt sich‘ schadet Marl immens. Deshalb wollen wir mit unserem Bürgermeisterkandidaten klar machen, daß es im Interesse der Menschen anders gehen muss“ (Engelbert Maas, stellvertretender Vorsitzender). Auch der Kandidat der LINKEN.Marl wird im Oktober gewählt werden.

„Unser Ziel ist es, mit einer möglichst großen Fraktion in den Stadtrat einzuziehen und Marl eine soziale Perspektive zu geben“ (Jürgen Flaisch, Vorsitzender). Dabei wollen die LINKEN.Marl mit allen Gruppen und Einrichtungen zusammenarbeiten, die ein ähnliches Ziel verfolgen. Auf der Liste der LINKEN.Marl sollen möglichst ebensoviele Frauen wie Männer vertreten sein.

In einer aktuellen Diskussion bemängelte die LINKE.Marl die Informationspolitik der Bürgermeisterin zum geplanten „Chinatown“. Bevor keine Einzelheiten bekannt sind, will die LINKE.Marl bewußt keine Stellung beziehen. „Wir können über ein solches Projekt nur sachlich diskutieren, wenn wir die Konditionen kennen. Wer sich jetzt schon pro oder kontra festlegt, handelt unverantwortlich“ (Dr. Wilfried Kunstmann, Öffentlichkeitsreferent).


18. März 2008

Hamm ein vernachlässigter Stadtteil

Die LINKE.Marl tritt für eine Aufwertung des Stadtteils Marl-Hamm ein. Sichtbares Beispiel für die Probleme des Stadtteils ist die geringe Belegung der dortigen Günther-Eckerland-Realschule. Trotz der hervorragenden Arbeit der Schule sind nur 46 Anmeldungen erfolgt. Die Stadt muß unmißverständlich erklären, daß der Schulstandort Hamm nicht in Frage gestellt wird. Gleichzeitig müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, die Attraktivität der Schule bekannt zu machen und die Verkehrsanbindung so gut und direkt wie möglich zu gestalten.

Die LINKE.Marl vermisst eine klare Konzeption für Marl-Hamm; sporadische Unterstützungen sind auf Dauer nicht ausreichend. Wie immer – siehe Stadtkern, siehe Ovelheider Weg – wird von Politik und Verwaltung erst gewartet, bis die sozialen Probleme überhand nehmen, um dann krampfhaft nach Aktivitäten zu schreien.

„Günther Eckerland würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sieht, wie sein Stadtteil und seine Schule vernachlässigt werden. Hamm muß endlich aus der Schmuddelecke befreit werden – in diesem Stadtteil gibt es soviel Positives“.

Engelbert Maas, stellvertretender Vorsitzender der LINKEN.Marl

17. März 2008

Solidarität mit den Mietern der Ostpreußenstraße

Seit die Bewohner/innen der Ostpreußenstraße in Drewer-Süd Post von ihrer früheren Wohnungsbaugesellschaft Curanis-Wohnimmobilien Post bekommen haben, dass die Häuserreihe an die  I.A.M. Group GmbH verkauft wurden, geht es mit diesen Wohnungen bergab. Weder werden Mietmängel beseitigt noch werden wichtige Außenreparaturen durchgeführt. So beklagt u.a. eine Mieterin der Ostpreußenstraße einen großen Wasserfleck in ihrem Badezimmer und die damit einhergehende Schimmelbildung. Und vor ein paar Tagen stürzte die Hälfte einer Häuserfassade ein. Eine Kontaktaufnahme mit der besagten Wohnungsbaugesellschaft I.A.M Group blieb bislang ergebnislos. Keiner fühlt sich dafür verantwortlich, aber die Miete wird pünktlich abgebucht. Deshalb fühlen sich viele Mieter/innen hintergangen und wollen jetzt  klare Aussagen, wie es mit ihrer Siedlung weiter gehen soll.Es kann nicht angehen, dass eine obskure Wohnungsgesellschaft selbst telefonisch nicht zu erreichen ist. Und keiner kann genau sagen, um welche Gesellschaft es sich hier handelt. Ist es eine Art „Heuschrecke“, die nur abkassiert und nicht der Verpflichtung nachgeht zu einem unserer Grundrechte: „Eigentum verpflichtet“?
Die Linke. Marl unterstützt in diesen Fragen die Mieter/innen der Ostpreußenstraße und plant eine Ortsbegehung, damit über einzelne Aktionen, bis hin zu rechtlichen Schritten in dieser Richtung  unternommen werden kann.

15. März 2008

Jungen Menschen eine Chance geben

Die LINKE.Marl fordert die Landesregierung auf, die neue Prüfungsordnung für die nachträglichen Schulabschlüsse sofort zurückzunehmen. Wie in den Medien berichtet, sollen die Volkshochschulen durch die neue Ordnung inhaltlich mehr leisten, ohne daß ihnen mehr Geld zur Verfügung gestellt wird. Auch die Stadt Marl hält sich zurück, obwohl für die über 80 jungen Menschen eine umfangreiche individuelle Betreuung erforderlich wäre. Die haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitenden müssen die Misere ausbaden. Die sich andauernd verschlechternden Bedingungen schädigen auf Dauer auch die Motivation der Mitarbeitenden.

Neben der Rücknahme der neuen Prüfungsordnung durch fordert die LINKE.Marl von der Stadt die angemessene pädagogische Ausstattung der insel-Schulabschlusskurse statt immer neuer Sparrunden auf Kosten der Benachteiligten.

„Die insel wird zwischen dem Spardiktat des Landes und dem Spardiktat der Stadt zerrieben. Gerade dort, wo jungen Menschen eine Chance gegeben wird, darf nicht gespart werden. Das ist soziale Gerechtigkeit.“

Dr. Wilfried Kunstmann (Die LINKE.Marl)