Sie wollen sich über uns informieren, oder mit uns sprechen, oder vielleicht mal an eine unserer Versammlungen teilnehmen? Scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren!
Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an info(ät)dielinke-marl.de
oder rufen Sie uns an! Wir freuen uns auf Sie! Sie erreichen uns unter:
02365 / 9318015 (abends) oder 0177 / 5383060
wenn nur der Anrufbeantworter da ist dann nennen Sie uns Ihre Telefonnummer....
wir rufen sofort zurück!
Auch per Fax erreichbar: 02365 / 9318014
Sie können aber auch direkt zu uns kommen! Wann und wo?
Wollen Sie mehr über DIE LINKE. wissen? Bestellen Sie unser INFOPAKET!
Glauben Sie nicht alles, schauen Sie mal hinter die Kulissen! NACHDENKSEITEN
Bei der Landtagswahl am 13. Mai 2012 haben die Bürgerinnen und Bürger in NRW ebenso wie bei der Bundestagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme entscheiden sie über die Wahl der Direktkandidatin oder des Direktkandidaten in ihrem Wahlkreis, mit der Zweitstimme wählen sie die von ihnen favorisierte Partei. Mit der Erststimme können die Wählerinnen... Mehr...
Zur Person Ich heiße Merle Dorothee Lindemann, wurde am 9. November 1985 in Herten geboren und bin wohl das, was meine politischen Gegner salopp als »Gutmensch« bezeichnen würden. Nun – ich mag dieses Schubladendenken nicht besonders und daher nehmen Sie sich doch – wenn Sie mögen – die Zeit, hier kurz nachzulesen, wer und was ich sonst noch so... Mehr...
Drei Ratsmandate hatte DIE LINKE. eigentlich schon nach der Kommunalwahl 2009 errungen. Wegen bekannter Gründe wurde der ehemalige Kandidat M. Malkus nicht in die Fraktion aufgenommen. Jetzt kam er der Forderung der Marler LINKEN zur Rückgabe seines Ratsmandates nach und machte den Weg frei für den nächsten Bewerber auf der Reserveliste. Der... Mehr...
mein Name ist Walter Gäbler, ich bin 55 Jahre alt und von Beruf Sozialpädagoge. Ich kandidiere nach 2009 erneut in Ihrem Wahlbezirk. Demokratie, Gerechtigkeit und sozialer Frieden sind für eine zivilisierte Gesellschaft unabdingbare Werte. Nur DIE LINKE. garantiert die Realisierung dieser Werte. CDU, FDP und SPD und Grüne werden die... Mehr...
„Sozialer Opposition die Zweitstimme geben“
Politisch Engagierte aus allen Teilen des Landes, aus der Wissenschaft und aus parteienunabhängigen sozialen Initiativen, politischen Gruppen und Publikationen, rufen zur Wahl der LINKEN bei der Landtagswahl am 13. Mai auf.
Zur Vorstellung des Aufrufs mit dem Titel „NRW sozialer gestalten – Druck auf die Landesregierung ausüben – für die Verbreitung alternativer Konzepte sorgen“ sagt der Kölner Statistiker Prof. Dr. Gerd Bosbach:
„Wir brauchen DIE LINKE, um Fragen der sozialen Gerechtigkeit im Landtag Gehör zu verschaffen. Die sozialen Politikansätze der rot-grünen Minderheitsregierung waren nicht zuletzt der Konkurrenz von links zu verdanken. Deshalb werben wir um Zweitstimmen für DIE LINKE und hoffen, dass sie ihren Wiedereinzug in den Landtag ermöglichen. Nach unserem Eindruck zögern bislang viele Bürgerinnen und Bürger ohne Parteibuch, die aus ähnlichen Gründen wie wir DIE LINKE wählen wollen, sich öffentlich zu ihrer Meinung zu bekennen. Dazu wollen wir sie ermutigen.“
Der Paderborner Publizist Prof. Dr. Arno Klönne ergänzt: „Sozial orientierte Protestwähler wären mit einer Wahl der Piraten schlecht beraten. Denn diesen fehlt ein gesellschaftspolitischer Kompass, und es ist vorerst völlig offen, auf welche Seite des Ringens um mehr soziale Gerechtigkeit sie sich künftig schlagen.“ Starke außerparlamentarische Bewegungen seien von maßgeblicher Bedeutung für einen sozialen Kurswechsel der Politik. „Daraus darf man aber nicht den Fehlschluss ziehen, dass eine Nutzung parlamentarischer Einflussmöglichkeiten bei der Landtagswahl verzichtbar wäre“, so Klönne.
Die Unterzeichnenden stellen heraus, dass ihr Verhältnis zur Partei DIE LINKE keineswegs unkritisch sei.
Landessprecher fordert faire Berichterstattung
Das NRW-Regionalfenster des Senders RTL hat der Partei DIE LINKE. NRW gestern telefonisch bestätigt, dass es ihr im Rahmen seiner Reihe „10 Minuten Klartext“ vor der Landtagwahl keinen Sendeplatz einräumen wird. Grund sei eine begrenzte Sendezeit. „Während über alle anderen im Landtag vertretenen Parteien und auch über die Piraten ausführliche Berichte gesendet werden, soll DIE LINKE in diesem wichtigen Format außen vor bleiben“, erklärt Landessprecher Hubertus Zdebel. „Wir akzeptieren diese Entscheidung des Senders nicht.“
RTL WEST verstoße gegen journalistische Spielregeln, wie sie auch für private Sender gelten würden, so Zdebel. Laut Pressekodex ist die „wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit“ oberstes Gebot. Der Wahrheitspflicht nachkommen heißt – darauf weist die aufsichtführende Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hin –, vollständige Informationen zu geben. Das bedeutet, dass nichts vorenthalten werden darf, was wichtig ist.
„Als LINKE stellen wir konsequente Forderungen für eine sozial gerechtere Gesellschaft, mit denen wir uns viele und mächtige Feinde machen“, erklärt Zdebel. „Daher sind wir gewohnt, von vielen Medien nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst zu werden.“ Für einen unausgewogenen Umgang einiger Presseorgane mit seiner Partei lägen ihm weitere Belege vor. Doch RTL erlaube sich hier in einem wichtigen Format eine „Vorauswahl in der politischen Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger“, die völlig inakzeptabel sei, so Zdebel. „Wir fordern die journalistischen Berufsverbände und die zuständige Aufsichtsbehörde auf, im Sinne einer fairen Berichterstattung Stellung zu beziehen.“

DIE LINKE. Kreisverband Recklinghausen hatte ins Fritz Husemann Haus in Recklinghausen zur außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen um die Direktkandidatinnen und Kandidaten für die kommende Landtagswahl zu wählen. Die Mitglieder votierten mit großer Mehrheit für folgende Kandidatin und Kandidaten:
Erich Burmeister, Wahlkreis 69 – Recklinghausen I
Merle Lindemann, Wahlkreis 70 – Recklinghausen II
Ralf Michalowsky,Wahlkreis 71 – Recklinghausen III
Dr. Fritz Geisthövel Wahlkreis 72 – Recklinghausen IV und
Wolfgang Porrmann Wahlkreis 73 - Recklinghausen V
Die beiden Kreisvorsitzenden Claudia Flaisch und Rüdiger Jurkosek zeigten sich zufrieden mit dem einhelligen Wahlergebnis. Jurkosek: „Wir sind mit unseren starken Kandidaten gut gerüstet für den Wahlkampf, DIE LINKE. wird wieder in den Landtag einziehen.“
„Die Menschen wissen welch gute Arbeit unsere Landtagsfraktion in den letzten zwei Jahren geleistet hat, denn ohne DIE LINKE. als Korrektiv der Landesregierung, wäre der soziale Aspekt,mit dem sich Frau Kraft heute schmückt, nicht zur Geltung gekommen“, schließt Claudia Flaisch.

Die knapp 60 Delegierten der Partei DIE LINKE. vom Kreisverband Recklinghausen trafen sich am letzten Sonntag zu einem Kreisparteitag im Fritz Husemann Haus in Recklinghausen. Neben einer Aktualisierung der Satzung, wurden Delegierte zum Bundesparteitag und der neue Kreisvorstand gewählt.
Als Doppelspitze wurden die bisherigen Kreisvorsitzenden Claudia Flaisch (Marl) und Rüdiger Jurkosek (Gladbeck) in Ihrem Amt bestätigt. Auch Jürgen Ruhardt (Herten) wurde als Kreisschatzmeister wieder gewählt. Daniela Prinz (Herten), die das Amt der Mitgliederverwalterin bisher kommissarisch führte, erhielt das Votum der Delegierten. Alle vier wurden mit großer Mehrheit gewählt.
Der Kreisvorstand wird nach Änderung der Satzung jetzt mit zehn Beisitzern abgerundet. Gewählt wurden:
Angelika Aimene-Wiegold, Margret Boskovski, Gaby Nilius, Diana Päge, Martina Ruhardt, Ingo Boxhammer, Erich Burmeister, Jürgen Flaisch, Wolfgang Porrmann, und Wilhelm Zachraj.
Der neue 14 köpfige Kreisvorstand (7 Frauen, 7 Männer) leitet die Geschicke des Kreisverband für die nächsten 2 Jahre.
"Nur mit uns" – unter diesem Motto geht DIE LINKE mit vier konkreten Forderungen in den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen. Die vier zentralen Plakate dazu wurden heute in der Landesgeschäftsstelle der Partei in Bochum vorgestellt. „Kita für alle – jetzt & gebührenfrei!“, „Löhne rauf – Ihr seid es wert!“, „Millionärsteuer als Schuldenbremse!“ und „Sozialticket für ganz NRW!“ sind die zentralen Botschaften, die DIE LINKE in den nächsten Wochen in ganz NRW plakatieren wird. „All diese Forderungen werden nur mit einer starken Linken im Landtag gehört werden“, erläuterte Landessprecherin Katharina Schwabedissen. „Das hat die von SPD und Grünen vorzeitig beendete Legislaturperiode gezeigt, und das wird auch in Zukunft so sein.“
Mit den vier zentralen Plakaten gehe es darum zu zeigen, für welche Inhalte DIE LINKE in NRW konkret stehe, sagte Schwabedissen. „Bei den anderen Parteien sind die bisher vorgestellten Wahlkampfparolen ja reichlich vage. Nur eins ist klar: Alle wollen bei den Sozialausgaben kürzen.“ Keine der anderen Parteien sei bereit, die notwendigen Investitionen für Bildung zu tätigen und den Kollaps eines großen Teils der Kommunen aufzufangen.
Landessprecher Hubertus Zdebel erklärte: „Nur für uns ist klar: Die Einnahmen müssen rauf – deshalb brauchen wir eine Millionärsteuer. Nur für uns ist klar: Der geltende Rechtsanspruch der Kinder auf Kitaplätze wird von der Regierung schlicht ignoriert. Nur für uns ist klar: Mobilität ist Grundrecht und ein Sozialticket für Bus und Bahn ist nicht nur fair, sondern auch ökologisch bitter notwendig. Und nur für uns ist klar: Die Löhne müssen nach Jahrzehnten der Reallohnsenkungen endlich steigen!“ Zdebel rief dazu auf, am 13. Mai DIE LINKE erneut in den Landtag NRW zu wählen: „Nur mit uns wird es Verbesserungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen geben.“

Bei der außerordentlichen Kreismitgliederversammlung am Freitag wird Merle Lindemann gemeinsam von den Stadtverbänden Marl und Herten als Direktkandidatin für den Wahlbezirk 70 vorgeschlagen werden.
Beide Stadtverbände votierten bei ihren Versammlungen einstimmig für die 26-jährige Hertenerin. Die angehende Germanistin und Theaterwissenschaftlerin ist seit 2008 Mitglied der LINKEN, fungiert seit 2010 als Vorsitzende des Hertener Stadtverbandes und ist stellvertretende sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt.
"Mit Merle Lindemann haben wir eine junge Kandidatin, die engagiert die linken Ziele der beiden Stadtverbände im Wahlkampf vertreten kann" freut sich der Marler Stadtverbandsvorsitzende Jürgen Flaisch.
Letztendlich entscheiden die Teilnehmer der Kreismitgliederversammlung am Freitag in Recklinghausen über alle Direktkandidatinnen und Direktkandidaten im Kreis. Nach den eindeutigen Abstimmungen sind die Stadtverbände Marl und Herten aber optimistisch, dass Merle Lindemann mit großer Mehrheit in den Wahlkampf ziehen kann.
Zur Herbeiführung der Neuwahlen durch die Landesregierung erklärt Nina Eumann, Landesschatzmeisterin der LINKEN und eine der Wahlkampfleiterinnen:
"Die Landesregierung aus SPD und Grünen hat diese Neuwahlen bewusst herbeigeführt, weil sie die Minderheitsregierung mit den Zwängen zu Verhandlungen mit der Opposition nicht mehr fortsetzen wollte. Und weil sie sich klarere Verhältnisse nachher erhoffen. Hier waren die Grünen schon seit längerem die treibende Kraft.
Die Rechtsexpertise der Landtagsverwaltung kam da gerade recht.
Selbst danach wäre noch 1 Tag Zeit für Angebote und Gespräche sowie zur Verschiebung der 2. Lesung gegeben.
Doch wie Hannelore Kraft im ARD-Brennpunkt sagte: Dann wäre die Stunde der Wahrheit eben in der 3. Lesung gekommen.
Die Spitzen von SPD und Grünen wollten entweder ihren Haushalt kompromisslos durchboxen oder Neuwahlen in Kauf nehmen. Nur eins wollten sie nicht mehr: Gespräche und Verhandlungen – entgegen ihren Schönwetterreden von der „Stärkung des Parlaments“ und der „Koalition der Einladungen“.
Denn es hat keinerlei ernsthafte Verhandlungen über den vorgelegten Haushalt seitens der Landesregierung gegeben.
SPD und Grüne haben Scheinverhandlungen mit der LINKEN. geführt. Und wie sich jetzt herausstellt, auch mit der FDP – ohne irgendwelche Angebot zu machen.
Nicht einmal ein Sozialticket, das im Haushalt 2012 mit 65 Mio. € zu Buche geschlagen wäre und damit nur 1 Promille des Haushaltsvolumens ausgemacht hätte.
Die Regierungsparteien hofften, eine der beiden kleinen Oppositionsparteien würde aus Angst vor Neuwahlen schon umfallen, und sie könnten ihren Haushalt ohne Veränderung durchbringen.
Ein Haushalt, der bei 4,1 Milliarden Steuermehreinnahmen fast keine sozialen Zukunftsinvestitionen enthielt, keinen Cent mehr für die Kommunen, für den ÖPNV, für den KiTa-Ausbau oder für sozialen Wohnungsbau.
Ein Haushalt, der schon schuldenbremsen-orientiert angelegt war und durch eine globale Minderausgabe von 750 Mio. auch das Tor für Sozial- und Personalabbau weit geöffnet hat.
Diesen Haushalt konnten wir nicht per Enthaltung durchwinken, wenn wir glaubwürdig bleiben wollen.
Gemeinsam mit uns wäre ein Haushalt zum Wohle der Mehrheit der Bevölkerung möglich gewesen, gemeinsam mit uns hätten SPD und Grüne ein echtes Sozialtickets möglich machen können, so wie bereits nur mit uns mit uns die Abschaffung der Studiengebühren möglich war."
„Die Forderungen des DGB zur Landtagswahl machen deutlich, wie dringend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in NRW einen wirklichen Politikwechsel brauchen, wie ihn auch Die LINKE fordert. Zugleich sind sie jedoch ein Katalog der nicht gehaltenen Wahlversprechen von rot-grün in NRW", erklären Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, Landessprecherin und Landessprecher der LINKE NRW zur heutigen Pressekonferenz des DGB-Landevorsitzenden Andreas Meyer–Lauber.
„Ohne den Druck und die Zustimmung der LINKEN im Landtag hätte es nicht einmal die wenigen vom DGB positiv bewerteten Reformschritte in der Amtszeit der Minderheitsregierung gegeben: "Die Reform des Landespersonalvertretungsgesetzes, das Tariftreugesetz und die Abschaffung der Studiengebühren wären ohne die erste LINKE Fraktion im NRW-Landtag nicht möglich gewesen", stellt Landessprecher Hubertus Zdebel fest.
„Unsere Schuldenbremse heisst Millionärssteuer", stimmt Landessprecherin Katharina Schwabedissen der Forderung des DGB nach einer angemessenen Besteuerung von Vermögen und Erbschaften zu. „Mehr Steuergerechtigkeit ist nötig, um, einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst zu finanzieren und die Kommunen in NRW zu entschulden. Die rot-grüne Minderheitsregierung hat stattdessen mit ihrem erkennbaren Einschwenken auf die Schuldenbremse und Forderungen der FDP nach weiteren Kürzungen im Landeshaushalt Neuwahlen heraufbeschworen".
„Ein Gesetzlicher Mindestlohn und eine wirksame Politik gegen Lohndumping und Leiharbeit, mehr Bildungsgerechtigkeit durch Eine Schule für alle und eine Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen sind Markenzeichen der Arbeit unserer ersten Landtagsfraktion in NRW, ebenso ein an den Interessen der Menschen und nicht der Konzerne orientierter sozial-ökologischer Umbau der Industrie", erklärt Hubertus Zdebel.
Mit dreisten Falschbehauptungen gegen ein Sozialticket
Mit dreisten Falschbehauptungen versuchen SPD und Verkehrsverbünde jetzt, das von ihnen ungeliebte 30-Euro-„Sozialticket“ wieder los zu werden.
So hat der VRS wegen angeblich ungeklärter Haushaltslage einen Verkaufsstopp in der Fläche angekündigt.
Die LINKE NRW weist darauf hin, dass die Haushaltslage keineswegs ungeklärt sei.
Im Rahmen der Übergangswirtschaft nach Artikel 82 der Landesverfassung können für verabschiedete Gesetze und Projekte monatlich ein Zwölftel der Ausgaben im Haushalt 2011 als Abschlag gezahlt werden. Die hat auch das Finanzministerium bestätigt.
Für das Ü30-Euro-Ticket dürfte die erste Abschlagzahlung im Mai problemlos laufen.
„Der Fördermittel-Topf für das Sozialticket ist noch randvoll,“ so Wolfgang Zimmermann von der LINKEN NRW. „Denn der Start des Projekts war erst Ende vorigen Jahres. Von den 15 Millionen Euro in 2011 kann daher kaum etwas abgerufen worden sein. Nur der VRR hat es Ende letztes Jahr angeboten, der VRS erst in diesem Jahr.“
Bärbel Beuermann, Verkehrsexpertin der LINKEN, findet es empörend, dass „SPD und Verkehrsverbünde Wahlkampf auf dem Rücken einkommensschwacher Menschen machen, die ein solches Ticket benötigen.“
Im Übrigen handelt es sich nach Ansicht der LINKEN nicht um ein echtes Sozialticket. Dieses müsste sich am Hartz IV Regelsatz orientieren und dürfte nicht mehr als 15 Euro kosten.
Die LINKE kündigte für kommenden Freitag eine Umsonst-Fahr-Aktion für ein NRW-weites 15-Euro-Sozialticket um 14 Uhr am Hauptbahnhof Düsseldorf an.
Regierungsparteien kennen ihre eigenen Gesetze nicht
Frau Kraft und die Vertreter der Regierungsparteien ziehen zum Wahlkampfauftakt mit der Falschbehauptung durch die Lande, es würden Zahlungen an die Kommunen zurückgehalten, weil Haushalt und Gemeindefinanzierungsgesetz nicht verabschiedet wurden.
Dazu stellt Özlem Demirel, Sprecherin der LINKEN für Kommunalpolitik, fest: „Die Regierungsparteien sagen die Unwahrheiten. Entweder sie lügen bewusst oder sie kennen noch nicht einmal ihre eigenen Gesetze. Ich weiß nicht, was schlimmer ist.“
DIE LINKE weist darauf hin, dass im Gemeindefinanzierungsgesetz jedes Jahr ein Paragraf steht (§ 28 Absatz 7), der die Übergangszahlungen an die Kommunen bis zur Verabschiedung des nächsten GFG regelt. Demnach werden Abschlagszahlungen vorgenommen auf Basis der Modellrechnung für 2012, wie sie den Kommunen bekanntgegeben wurde und auf der Webseite des Ministeriums steht. Darin sind die Steuermehreinnahmen und alle Strukturveränderungen des neuen Gemeindefinanzierungsgesetzes 2012 enthalten, auch die höheren Zahlungen für die gestiegenen Soziallasten der Kommunen.
Es sei darum eine dreiste Falschbehauptung, dass 500 Mio. zurückgehalten würden.
Demirel: „Die kreisfreien Städte erhalten als Abschlagzahlung aus dem Topf des Kommunalen Finanzausgleichs exakt das, was sie auch nach Verabschiedung des Gesetzes erhalten hätten. Keinen Cent weniger.“
Vorerst zurückgehalten werden laut Auskunft des Ministeriums lediglich spezielle Hilfen für eine Reihe von Kommunen im kreisangehörigen Raum. Es geht dabei um eine Abmilderungshilfe von 68 Millionen Euro, sowie Sonderzahlungen z. B. an Kurorte im Volumen von 30 Millionen. Beides wird nach Verabschiedung des Haushalts 2012 ausbezahlt.
Die kommunal-Expertin weist darauf hin, “dass die LINKE im Landtag genau diese Abmilderungshilfen für den kreisangehörigen Raum schon 2011 Jahr beantragt hat. Das haben alle vier anderen Parteien abgelehnt, sonst wäre das Geld längst bei den Kommunen. Man hätte diese Hilfen auch jetzt unter Vorbehalt an diese kreisangehörigen Gemeinden auszahlen können, betreibt aber anscheinend lieber Wahlkampf zu ihren Lasten.“
MdB Ingrid Remmers wird abgeführt und inhaftiert



Gefesselt abgeführt und für 2,5 Stunden inhaftiert wurde die LINKE Bundestagsabgeordnete Ingrid Remmers bei den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 3.3.2012 in Münster. "Ich wollte als parlamentarische Beobachterin deeskalierend bei der Festnahme eines Gegendemonstranten vermitteln, als ich mich plötzlich selber dem tätlichen Angriff einer Polizistin ausgesetzt sah," kommentiert Ingrid Remmers anschließend.
"Ich wurde durch die Polizei massiv in der Ausübung meiner parlamentarischen Tätigkeit behindert. Ich wurde tätlich angegangen und nun werde auch noch ich angezeigt. Angeblich hätte ich versucht nach einer Polizeibeamtin zu schlagen," so die Bundestagsabgeordnete. "War die nordrhein-westfälische Polizei in letzter Zeit auf einem Demokratie-Lehrgang in Sachsen? Was ich heute hier gesehen und erlebt habe ist erschreckend: berechtigter Protest wird kriminalisiert und den Nazis der Weg freigeknüppelt." Neonazis hatten im Norden der Stadt zu einem Aufmarsch aufgerufen. Die Polizei riegelte dafür ein ganzes Wohngebiet hermetisch ab. Den Protest von Nazigegnern wollte man ausschließlich in beträchtlicher Entfernung zulassen.
Die Bundestagsabgeordnete hatte sich am Samstag zusammen mit ca. 500 Gegendemonstranten bei einer durch den VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) angemeldeten Kundgebung eingefunden. Einige der Demonstranten versuchten über ein nahe gelegenes Feld näher an die Demonstrationsroute der Nazis zu gelangen. Dabei wurde ein Demonstrant durch die Polizei zu Fall gebracht und festgenommen. "Die Beamten hielten den jungen Mann mit dem Knie im Nacken auf dem Boden," berichtet Remmers. Daraufhin eilte sie über das Feld und wollte als parlamentarische Beobachterin dahingehend auf die anwesenden Polizeibeamten einwirken, dass die Verhältnismäßigkeit beim Einsatz der Mittel gewahrt bleibt.
"In meiner Funktion als parlamentarische Beobachterin habe ich das Gespräch mit der mir gegenüber stehenden Polizeibeamtin gesucht. Aus heiterem Himmel wurde ich durch die Beamtin brutal weg gestoßen," erklärt Remmers. In der Folge wurde die Bundestagsabgeordnete gefesselt abgeführt, durchsucht und zum Polizeipräsidium gebracht. Dort wurde sie weiter erkennungsdienstlich behandelt. "Ich musste mich nackt ausziehen und wurde darauf vorbereitet in eine Zelle gebracht zu werden," erzählt MdB Remmers. Erst im letzten Augenblick setzte man sie auf Druck des Polizeipräsidenten wieder auf freien Fuß.
Nach Auskunft der anwesenden Beamten sei "die Sache" damit aber nicht erledigt: "da kommt noch was." "Das ist vollkommen absurd. Ich habe der Polizeibeamtin mehrfach erklärt, dass mir einzig daran gelegen sei, dass die Situation nicht eskaliert. Sie war es, die mich körperlich angegriffen hat. Und nun wird mir vorgeworfen nach der Polizeibeamtin geschlagen zu haben."
DIE LINKE fordert mehr Transparenz
Radarmessungen an Schulen sind ohne Zweifel eine zwingende Notwendigkeit, aber auch nachts?
Ist der Lipper Weg am Samstag um 6:00Uhr früh ein Gefahrenschwerpunkt?
Wie kann es sein, dass man bis vor kurzem am Bachackerweg ein rücksichtsloser Raser war, wenn man dort mit 40 geblitzt wurde und nun ist man mit gleichem Tempo eher ein Verkehrshindernis?
Diese Fragen stellt Michael Schwede von der Fraktion DIE LINKE nun an den Verkehrsausschuss!
Das sind nur 3 Beispiele für fragwürdige Einsätze des Ordnungsamtes, über die sich viele Marler Bürger schon lange ärgern. Es wird nicht wie beabsichtigt hauptsächlich an Gefahrenschwerpunkten gemessen, sondern an Stellen die besser für die Stadtkasse sind. Verkehrsüberwachung ist von großer Wichtigkeit für unsere Sicherheit, meint auch DIE LINKE. Gerade deshalb ist es unbedingt erforderlich, dass sie in der Bevölkerung Akzeptanz findet!
DIE LINKE fordert mehr Transparenz in Sachen Radarkontrollen. Daher soll das Ordnungsamt nun die im vergangenen Jahr durchgeführten Messungen offen legen und deren Hintergründe erklären. Zukünftig soll es, nach dem Willen der LINKEN, eine regelmäßige Konsultierung mit dem Verkehrsausschuss, respektive der Arbeitsgruppe Unfallverhütung, in Sachen Radarkontrollen geben. Hierbei sollen gemeinsam potentielle Gefahrenstellen aufgezeigt werden, die aus Sicherheitsgründen eine regelmäßige Überwachung erfordern.
Außerdem möchte DIE LINKE die Bürger in dieses Verfahren mit einbinden.
Gerade Anwohner können am besten einschätzen, wenn vor ihrer Haustür eine Rennstrecke ist. Das Ordnungsamt darf nicht in den Verruf geraten Wegelagerei zu betreiben, dass ist nicht hilfreich, so begründet DIE LINKE ihren Antrag.
DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Marl hat beschlossen, dass ihre Vertreter bis auf Weiteres nicht mehr an den Sitzungen der Marler Finanzkommission teilnehmen. Die nicht öffentlich tagende Kommission beschäftigt sich seit geraumer Zeit damit, nach neuen "Einsparmöglichkeiten" im städtischen Haushalt zu suchen.
In einem Brief an Bürgermeister Werner Arndt teilte die Fraktionsvorsitzende Claudia Flaisch und ihr Stellvertreter Bernd Hübner mit, dass unsere Fraktion nicht mehr den Anschein erwecken wollte, an den Kürzungsvorschlägen mitgearbeitet zu haben und deshalb aus der Finanzkommission aussteigt. Wir wollen nicht länger mit diskutieren wo wir Leistungen streichen, Einrichtungen schließen, Privatisieren, Gebühren und Steuern erhöhen sowie Stellen in der Verwaltung nicht wieder besetzen.
Durch den am letzten Donnerstag im NRW Landtag beschlossenen "Stärkungspakt Stadtfinanzen" werden die Grausamkeiten für unsere Stadt weiter verschärft, die wiederum nicht öffentlich in der Finanzkommission behandelt werden müssen.
Dazu Claudia Flaisch: „Wir hielten schon die bisherigen Kürzungen für den falschen Ansatz, weil die Probleme nicht in Marl gelöst werden können. Durch das jetzt beschlossene NRW Gesetz kommen weitere Kürzungen auf die Bürgerinnen und Bürger zu, die wir aber absolut nicht mittragen können, weil das zum Schaden unserer Stadt ist. Es reicht nicht aus im stillen Kämmerlein über die Vorgaben aus Düsseldorf und Berlin zu meckern und sich dann seinem Schicksal zu ergeben. Wir wünschen uns einen breiten Protest gegen die Aushebelung der kommunalen Selbstverwaltung.“
In dem Brief an den Bürgermeister betont die Fraktion, dass sie weiter zu ihrer Verantwortung für die Stadt Marl steht und jederzeit zu Gesprächen bereit ist, wenn sie dadurch einen Vorteil für die Stadt sieht.

Mit dem Beschluss des Ausschusses für Kommunalpolitik im Landtag zum sogenannten Stärkungspaktgesetz ist der Grundstein für die Verabschiedung des Gesetzes am Freitag im Landtag NRW gelegt. DIE LINKE Landtagsfraktion hatte zwar diverse Änderungsanträge im Sinne der Kommunen gestellt, die aber alle samt abgelehnt wurden, deshalb wird die Landtagsfraktion dieses Gesetz ablehnen.
Rot-Grün-Gelb hat es geschafft, ein für die Kommunen schlechtes Gesetz noch zu verschlimmbessern. Der Einsatz eines staatlichen Sparkommissars bei Verfehlen der Kürzungsvorgaben z.B. ist dank FDP von einer Kann- in eine Muss-Bestimmung umgewandelt worden. Die Umsetzung des Gesetzes wird dazu führen das die Bevölkerung durch steigende Eintrittspreise, Gebühren und Abgaben geschröpft wird, um die kommunalen Haushaltslöcher zu stopfen. Hinzu kommen voraussichtlich drastische Anhebungen der Grundsteuer, die auf die Mieten umgelegt werden.
Auch Marl gehört zu den 34 zwangsbeglückten Kommunen, der nun der Sparkommissar droht. Dazu erklärt Claudia Flaisch, die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Marl: „Das Stärkungspaktgesetz bleibt ein vergiftetes Geschenk. Alle sogenannten ‚freiwilligen Leistungen sind in Gefahr, wie z.B. Bibliotheken, unser letztes Schwimmbad, sowie Jugend- und Kultureinrichtungen. Personalabbau, längere Wartezeiten, höhere Mieten und steigende Preise für Dienstleistungen von Verwaltung und kommunalen Unternehmen werden folgen.


Die kommunalpolitische Konferenz zum geplanten kommunalen Stärkungspaktgesetz begann um 18.30 Uhr im Kreishaus Recklinghausen. Der kleine Sitzungssaal war gut gefüllt mit ca. 40 Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern der LINKEN. Ingo Boxhammer als Fraktionsvorsitzender moderierte die Veranstaltung.
Zunächst schilderte Landrat Cay Süberkrüb die Situation im Kreis Recklinghausen und machte die dramatische Situation durch einen Vergleich mit Landkreisen im Münsterland deutlich. Anschließend berichtete Özlem Demirel aus dem Landtag NRW und sie brachte aktuelle Informationen zum geplanten Stärkungspaktgesetz in die Diskussion ein. Sie bezeichnete das Stärkungspaktgesetz als „vergiftete Hilfen“, die noch nicht einmal zurückgewiesen werden können, da 34 Kommunen zur Teilnahme gezwungen werden. Als Bedingung für die nicht ausreichenden finanziellen Zuwendungen müssen die bereits heute schon ausgebluteten Kommunen weitere Kürzungsorgien zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger veranlassen. Özlem machte deutlich, dass die Kommunen keineswegs ein Ausgaben-, sondern vor allem ein Einnahmeproblem hätten. So wurden zum Beispiel in den vergangenen Jahren – begonnen unter der Rot-Grünen-Bundesregierung – Steuern zugunsten von Konzernen und Vermögenden gesenkt, die bis heute den Kommunen als Einnahmen fehlen. Hinzu kommt, dass es immer weiter Aufgaben für die Kommunen gibt, ohne ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl, informierte die Anwesenden, wie groß die Herausforderung für die betroffenen Kommunen im Kreis Recklinghausen ist, um die Sparvorgaben des Stärkungspaktgesetzes erfüllen zu können.
Abschließend schilderte Ingrid Remmers (MdB), welche dringenden Änderungen auf Bundesebene erfolgen müssten, damit die Kommunen wieder handlungsfähig werden. Dabei nannte sie vor allem die Einhaltung des Konnexitätsprinzips, eine veränderte Steuerpolitik sowie eine Definition von sog. freiwilligen und Pflichtleistungen. Remmers betonte weiter, dass das, was in den Kommunen passiere, immer auch eine Demokratiefrage sei!

Um die Verkehrslage am Bachackerweg zumindest etwas zu entschärfen, hat DIE LINKE jetzt im Bau- und Verkehrsausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht. Dieser sieht vor, im Bereich der Schule ein Geländer am Fahrbahnrand zu installieren, das verhindern soll, dass Kinder nach Schulschluss direkt auf die Straße rennen.
Seitdem die Tempo-30-Zone am Bachackerweg aufgehoben wurde, ist hier eine gefährliche Rennstrecke entstanden! Parkende Autos auf der Fahrbahn machen die Situation nicht minder brisant. Im Gegenteil: die parkenden Fahrzeuge versperren sowohl Autofahrern als auch Fußgängern die Sicht. Die Fahrer stehen bei Gegenverkehr hier vor der Entscheidung: schnell noch am Hindernis vorbei zu fahren oder abbremsen und dahinter bleiben. Fußgänger, die die Straße überqueren wollen, werden schlicht übersehen.
„Die Verkehrslage lässt hier kein Tempo 50 zu“, meint der sachkundige Bürger Michael Schwede. „Vor allem Kinder und ältere Passanten sind hier besonders gefährdet.“
DIE LINKE fordert des Weiteren ein absolutes Halteverbot im Bereich der Schule. Selbst hier sind momentan Parkbuchten auf der Fahrbahn vorgesehen.

In vielen deutschen Städten hat er sich schon bewährt: Der „grüne Pfeil“ als Rechtsabbiegeoption an Ampeln!
Die Fraktion DIE LINKE hat nun einen entsprechenden Antrag in den Bau- und Verkehrsausschuss eingebracht, diesen auch in Marl einzuführen.
„In Marl gibt es viele potentielle Standorte für den grünen Pfeil. Auf diese Weise würde nicht nur der Verkehr an einigen Kreuzungen entlastet! Durch die Demontage der dann überflüssigen Lichtzeichenanlagen kann die Stadt, über das Jahr gesehen, viel Geld für Energiekosten einsparen.“ meint Michael Schwede, sachkundiger Bürger der Fraktion DIE LINKE.
Die Stadt soll nun prüfen, welche Kreuzungen auf Marler Stadtgebiet für den grünen Pfeil infrage kommen.
Mitglieder der Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Marl besuchten die Recklinghäuser Werkstätten der Diakonie am Schacht 6 an der Hülsbergstraße. Nach einer einleitenden Vorstellung durch Herrn Wiese führte Herr Brauckhoff die Fraktionsmitglieder durch die Produktionsstätten der Holzverarbeitung und gab einen Überblick über die Produktpalette der Werkstatt. Die Fraktion zeigte sich beeindruckt ob der hohen Qualitäts– und Sicherheitsstandards, der Werkstattausstattung und der geleisteten Arbeit der Beschäftigten, die keinen Vergleich scheuen muss.
Der Stadtverband der Partei DIE LINKE. in Marl hat auf seiner Mitgliederversammlung satzungsgemäß seinen Vorstand sowie die Delegierten für den Kreisparteitag neu gewählt. Als Vorsitzender führt Jürgen Flaisch den Stadtverband in seine dritte Amtszeit, Werner Rejek als Schatzmeister und Björn Sturies als Schriftführer und Internetbeauftragter wurden von der Versammlung in ihrem Amt bestätigt. Neu hinzu kamen Dirk Gutzeit und Thorsten Wulf als Beisitzer. Alle Kandidaten wurden ohne Gegenkandidatur mit großer Mehrheit gewählt.
Auch die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Marl beteiligte sich am diesjährigen Volksparkfest in Alt-Marl.
Bei wunderschönem warmen Wetter fanden viele Besucher unseren Informationsstand. Bei guten Gesprächen in lockerer Atmosphäre verteilten die Fraktionsmitglieder Infomaterial und über 800 Luftballons.

Claudia Flaisch, Fraktionsvorsitzende der Marler LINKEN spendete von ihrer Aufwandsentschädigung 300€ für das Forsthaus Haidberg. Beim Tag der offenen Tür überzeugte sich Claudia Flaisch von der guten Arbeit der Naturwerkstatt und überreicht ihre Spende an die Vorsitzende des Fördervereins Gisela Brauckmann.
Die Fraktion DIE LINKE. im Marler Rat traf sich am 10.09.2011 zur Klausurtagung. Thema war die Zukunft der Marler Wirtschaftsförderung im Zeichen der Schließung von AV.
Mit AV Betriebsrat Thomas Prinz und mit Dr. Wolfgang Gehrke von der Wirtschaftsförderung der Stadt Marl diskutierten die Fraktionsmitglieder über neue Möglichkeiten für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Marl.
„Wir gewannen bei einer informativen Veranstaltung neue Sichtweisen und haben auch Details kennengelernt, die wir in unsere Überlegungen mit einbeziehen können“ bemerkte die Fraktionsvorsitzende Claudia Flaisch.
Im Hertener Stadtteil Langenbochum wird die lokale DITIP-Gemeinde bald von einem viel zu kleinen Wohnhaus in eine neu zu bauende Moschee umziehen. Nach jahrelangem Ringen mit Verwaltung und Politik um Standorte und Finanzierungen wurde dies nun vom Stadtrat genehmigt.
Dies nimmt "ProNRW" nun zum Anlass, in unserer Stadt aufzumarschieren und gegen "Islamisierung" und den Bau einer "Großmoschee" Stimmung zu machen. Am 17. September haben sie einen Aufmarsch in Herten angemeldet.
Daraufhin hat sich ein breites "Bündnis für Demokratie" aus Parteien, Kirchen, Sozialverbänden und Privatpersonen formiert um zu zeigen: "Herten hat keinen Platz für Rassismus"! Hierzu sind zwei Veranstaltungen geplant (nähere Informationen im Anhang):
17. September
10-14 Uhr: Eine Gegendemontration mit Protestmarsch durch Langenbochum.
30. September
ab 15 Uhr: Einen "Tag für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte", wo es ein breites kulturelles Angebot geben wird und bei dem auch kritisch über Demokratie in der Gegenwart diskutiert werden soll.
Beide Veranstaltungen finden statt in Herten-Langenbochum auf der "Kranzplatte" (Kreuzung Feldstr./Langenbochumer Str.)

Die Mitglieder des Stadtverbands DIE LINKE. Marl setzen sich auch für die Förderung des kulturellen Angebots in Marl ein. Dieses Mal unterstützten wir das über 2 Tage dauernde kulturelle Geburtstagsfestival auf dem Bauernhof. Geboten wurden den rund 300 Zuschauern ein buntes Musikprogramm von Reggae, Rock über Ska bis hin zu Flowerpower. Um das Musikfestival auf Selbstkostenbasis mit zu ermöglichen überreichte unser Vorsitzender Jürgen Flaisch (links) dem Veranstalter Ludger Preußner unseren kleinen Beitrag.
So eindeutig positionierte sich der Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Recklinghausen, Rolf Kohn gegen das geplante Gasfracking in unserem Kreis. Über 50 Zuhörerinnen und Zuhörern folgten der Einladung des Kreisverbandes DIE LINKE Recklinghausen in den Saal des Alten Rathauses in Haltern.
Stefan Henrichs, Sprecher der Bürgerinitiative Drensteinfurt, erläuterte die Methode des Gas-frackings (Gasbohrens) und deren katastrophale Folgen für Mensch, Landschaft und Umwelt : Millionen Liter Wasser, versetzt mit giftigen und wassergefährdenden Chemikalien werden beim Gasfracking (Gasbohren) in den Boden eingepresst. Die Folgen: Nach und nach entsteht eine zerstückelte Mondlandschaft, mit verseuchtem Boden und vergiftetem Wasser. Mehr als 1000 dokumentierte „Zwischenfälle“ hat es bisher in Texas gegeben!
Rüdiger Sagel , Mitglied des Landtages NRW der Fraktion DIE LINKE, forderte eine Änderung des Bergrechtes: Es muß eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingeführt werden, die umfassende Beteiligungsrechte für die betroffenen Städte und Gemeinden beinhaltet. Auch die Fördermengen, die der UVP zu Grunde gelegt werden, sollen drastisch verringert werden, damit alle Bohrstellen geprüft werden müssen.
Johanna Voß, Mitglied des Bundestages in der Fraktion DIE LINKE, berichtete, über Gasfracking in Niedersachsen. Hier mußte an einer Bohrstelle z.B. vergifteter Boden von der Firma Exxon mobile ausgetauscht werden. Dies geschah heimlich in einer Nacht- und Nebelaktion. Sie wies darauf hin, daß eine Änderung des Bergrechtes wichtig ist, aber nur bei einer breiten Protestbewegung gegen das Gasfracking dieses verhindert werden kann.
Rolf Kohn stellte an Hand von Schaubildern die enorme Größe der im Kreis Recklinghausen geplanten Bohrfelder dar: Auf einer Fläche von mehr als 200 qkm sollen viele Bohrtürme errichtet werden. Di-rekt betroffen sind die Städte Haltern, Marl, Dorsten, Oer-Erkenschwick. Aber durch die Gefährung des Grund- und Trinkwassers ist der gesamte Kreis Recklinghausen bedroht! Durch die beim Fracking entstehenden Risse könnten z.B. die Gifte der WASAG noch schneller ins Grundwasser gelangen oder der Halterner Stadtteil Lippramsdorf wäre durch weitere Senkungen und Beben betroffen.
Viele Bürgerinnen und Bürger trugen sich anschließend in eine Liste ein: Sie wollten regelmässig informiert werden und einige möchten in einer Bürgerinitiative mitarbeiten.



Aus den Medien ist bekannt, dass u.a. die Firmen mingaspower und Minegas beabsichtigen, im Kreis Recklinghausen nach Gas zu bohren. Die Firmen haben sich dazu drei Gasfelder, die auf Kreisgebiet liegen, gesichert.
Zu diesem Thema findet am Dienstag, 05.04.2011 um 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung in Haltern am Alten Rathaus statt.
Nähere Infos finden sich im Flyer zur Veranstaltung.
Nach dem ganz überwiegend erfolgreichen Abschluss der Serie von 4 Wahlen innerhalb nur eines Jahres wird es jetzt höchste Zeit, auch in NRW die Programm-Diskussion voranzutreiben.
Den Auftakt hierzu bildet die gemeinsame Programm-Konferenz der Landesverbände NRW/Hessen/Niedersachsen/Sachsen-Anhalt
am Sonntag, 26. September 2010, 11.00 bis 16.30 Uhr in Kassel,
in der Kulturfabrik Salzmann, Sandershäuser Str. 34
Als ReferentInnen für die Input-Beiträge vorgesehen sind: Frigga Haug, Sahra Wagenknecht, Horst Schmitthenner (angefragt), Frank Thiel, Thies Gleiss, Heidi Knake-Werner (angefragt), Wolfgang Gehrcke, André Brie (angefragt).
Der Landesverband NRW wird zu dieser Veranstaltung je nach Anmeldezahlen 2 - 3 Busse einsetzen.
Die Mitfahrt mit den Bussen ist kostenlos.
Eine Kostenerstattung für individuelle Anreisen erfolgt durch den Landesverband nicht.
Ziel sollte es sein, pro Kreisverband mit mindestens 2 - 3 TeilnehmerInnen zur Konferenz zu fahren, um den Diskussions-Prozess zum Programm vor Ort mit den Ergebnissen der Konferenz auf den Weg bringen zu können.
Anmeldungen (als Einzelperson oder als Kreisverbands-Gruppe) bitte bis zum 14. September an lgs@dielinke-nrw.de.
DIE LINKE. Stadtverband Herten veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal ein Friedensforum. Zu diesem Zweck wurde das Glashaus angemietet, die beste Adresse für Veranstaltungen dieser Art in Herten. Als Gäste haben die Bundestagsabgeordneten Bärbel Beuermann, Luc Jochimsen und Paul Schäfer zugesagt. Weitere Informationen können dem Flyer zur Veranstaltung entnommen werden.
Am Mittwoch, dem 23. Juni kommt Lukretia Jochimsen, Bewerberin der LINKEN um das Amt der Bundespräsidentin, zu einem Informationsaustausch nach Herne.
Ab 19.00 Uhr stellt sie sich kurz vor und beantwortet Fragen.
Ort: Bürgersaal im Sud- und Treberhaus, Eickeler Markt 1, 44651 Herne
Nähere Infos inkl. Wegbeschreibung auf http://www.dielinke-herne.de
die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Recklinghausen führt am 27.05.2010 um 18.00 Uhr im Umspannwerk (Strommuseum) in Recklinghausen Süd eine Bürgerveranstaltung durch.
Thema: Auslaufende Konzessionsverträge und Möglichkeiten zur Gründung von eigenen Stadtwerken in Recklinghausen
Teilnehmen werden:
- Die Bundestagsabgeordente Frau Ulla Lötzer
- Ein Geschäftsführer eines kommunalen Stadtwerkes
- Vertreter von RWE
- Moderation durch die Ratsfraktion
Unterstützung im Wahlkampf!
Um die Recklinghäuser Genossen im Landtagswahlkampf zu unterstützen ist jetzt eigens Gregor Gysi angereist. Er warb u.a. für Mindestlöhne und forderte mehr soziale Gerechtigkeit! Gregors eindrucksvolle Rede wurde von mehreren hundert anwesenden Bürgern mit tosendem Beifall bedacht!
Autor Markus Breitscheidel liest in Bochum
Am 14. April liest der Autor Markus Breitscheidel ab 19 Uhr im Bergbaumuseum aus seinem Buch "Arm durch Arbeit". Breitscheidel arbeitete über ein Jahr undercover in verschiedenen Jobs im Niedriglohnsektor. Heraus kam ein skandalöser Bericht über das Leben am Existenzlimit.
Der Autor diskutiert anschließend unter anderem mit den Bundestagsabgeordneten Katja Kipping und Klaus Ernst, beide DIE LINKE. Katja Kipping ist Vorsitzende des Ausschusses Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag, Sozialpolitikerin und Mitglied im Fraktionsvorstand. Klaus Ernst ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender und ist seit langem 1. Bevollmächtigter bei der IG Metall in Schweinfurt. 2004 war er einer der Mitbegründer der WASG, die aufgrund des Protestes gegen die Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung entstand.
Auf dem Podium werden außerdem Landesprecherin Katharina Schwabedissen und die Bochumer Abgeordnete Sevim Dagdelen sitzen. Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag hat Breitscheidel zu dieser Veranstaltung nach Bochum eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag wählte DIE LINKE im Kreis Recklinghausen ihre Bewerber für die fünf Landtagsmandate die im Kreisgebiet zu vergeben sind. Die Mitglieder aus allen zehn Städten waren zu der Mitgliederversammlung nach Herten in die Zeche Scherlebeck eingeladen.
Für den Wahlkreis 69 - Recklinghausen I (Stadt Recklinghausen) wurde Erich Burmeister, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Stadtrat Recklinghausen, zum Landtagskandidaten gewählt.
Im Wahlkreis 70 - Recklinghausen II (Stadt Herten sowie die Stadt Marl ohne die Stadtteile Sinsen-Lenkerbeck und Hüls-Süd) wird der Hertener Markus Ziegel für DIE LINKE als Landtagskandidat antreten.
Der Gladbecker Ralf Michalowsky, stellvertretender Landessprecher der NRW LINKEN, ist für den Wahlkreis 71 - Recklinghausen III (Stadt Gladbeck sowie die Stadt Dorsten ohne die Stadtteile Deuten, Lembeck, Rhade und Wulfen) zum Landtagskandidaten gewählt worden.
Dr. Fritz Geisthövel, Mediziner aus Dorsten Lembeck, wird im Wahlkreis 72 - Recklinghausen IV (Städte Haltern am See und Oer-Erkenschwick, von der Stadt Datteln der Kreistagswahlbezirk I (entspricht Kreiswahlbezirk 29), von der Stadt Dorsten die Stadtteile Deuten, Lembeck, Rhade und Wulfen sowie von der Stadt Marl die Stadtteile Hüls-Süd und Sinsen-Lenkerbeck) für DIE LINKE um das Landtagsmandat kämpfen.
Für den Wahlkreis 73 - Recklinghausen V (Städte Castrop-Rauxel und Waltrop sowie von der Stadt Datteln der Kreistagswahlbezirk II) wurde Angelika Aimene-Wiegold, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat Castrop-Rauxel, zur Landtagskandidatin gewählt.
„Damit haben wir Kandidaten aufgestellt, die sich in der Wirtschafts- und Sozialpolitik glaubwürdig und kompetent für die Belange der Lohnabhängigen und Arbeitslosen einsetzen werden. Das gemeinsame Ziel ist, mehr soziale Gerechtigkeit zu erkämpfen.“, so Ingo Boxhammer, Vorsitzender der LINKEN im Kreis Recklinghausen.
Martina Pestke und Rüdiger Jurkosek aus Gladbeck wurden als Delegierte zum Bundesparteitag der LINKEN gewählt. Auf dem Parteitag im Mai wird DIE LINKE einen neuen Bundesvorstand wählen.
In den Landesrat NRW der Linken wurden Martina Ruhardt (Herten), Waltraud Henzel (Oer-Erkenschwick), Jürgen Flaisch (Marl) und Ingo Boxhammer (Castrop-Rauxel) delegiert.

Auf ihrer Mitgliederversammlung wählte der Stadtverband DIE LINKE.Marl jetzt ihren neuen Vorstand.
Der bisherige erste Vorsitzende Jürgen Flaisch wurde von den Mitgliedern in seinem Amt bestätigt. Zum Stellvertreter wurde Manfred Burger gewählt. Das Amt des Schatzmeisters übernahm Werner Rejek. Als Schriftführer wählte die Versammlung Björn Sturies. Für die Pressearbeit ist zukünftig Michael Schwede zuständig. Als Beisitzer wurden Dr.Wilfried Kunstmann, Claudia Flaisch und Bernd Hübner gewählt.
Die zukünftige Fraktion des Stadtverbandes DIE LINKE.Marl im Stadtrat besteht aus den Parteimitgliedern Claudia Flaisch und Bernd Hübner, wobei Frau Flaisch den Fraktionsvorsitz übernimmt.
Die neue Fraktion hat sich vorgenommen, gegenüber den anderen Ratsfraktionen offen aufzutreten und einen konstruktiven Umgang im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu pflegen. Als einen weiteren wichtigen Punkt in ihrer Ratsarbeit sehen Claudia Flaisch und Bernd Hübner mehr Transparenz gegenüber der Marler Bevölkerung.

DIE LINKE. Marl hat sich bewusst nicht an dem „Wettrüsten“ mit Plakaten beteiligt, auch unsere Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch hat auf eigene Plakate verzichtet um diesen Wildwuchs nicht auf die Spitze zu treiben.
Ein großer Teil unserer Plakate, sind wie bei der Europawahl, zerstört oder entwendet worden, es sind nur noch wenige unserer schönen roten Plakate zu bewundern. DIE LINKE. Marl wird Anzeige erstatten!
"Es ist sowieso zweifelhaft ob Plakate viel zu einem guten Wahlergebnis beitragen. Deshalb sollte überlegt werden ob sich die
Parteien zur nächsten Wahl nicht freiwillig auf ein Mindestmaß beschränken können. Wir gehen mit gutem Beispiel voran. Das
eingesparte Geld könnte sinnvoller verwendet werden“ regt Claudia Flaisch an.




"Lasst uns miteinander aufbrechen in einen kraftvollen, leidenschaftlichen Wahlkampf. Gemeinsam werden wir ein gutes Wahlergebnis holen", wandte sich Jürgen Flaisch während der Woche an die Wahlkämpfer.
Bei der aktuellen Materialschlacht kann und will DIE LINKE in Marl nicht mitmischen. Natürlich werden die LINKEN auch hier mit Plakaten auf aktuelle Probleme aufmerksam machen und soziale Lösungen anbieten. Allerdings wird es keine aggressive Plakatierung geben, wie von anderen Parteien vorgeführt. "Die Marler Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür DIE LINKE steht; daher werden wir sicherlich nicht alle verbleibenden Plätze beanspruchen. Außerdem wünsche ich allen Menschen in Marl einen schönen Sommer und erholsame Ferien, auch ohne dies an jeder Straßenecke kundtun zu müssen"!
Am heutigen Freitag präsentierten wir der Marler Zeitung unser aktualisiertes Kommunalwahlprogramm. Aus aktuellem Anlass und auch wegen der verschobenen Kommunalwahl war eine Aktualisierung nötig geworden. Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch und die Ratskandidaten Bernd Hübner, Max Malkus, Manfred Burger, Dr. Wilfried Kunstmann, Björn Sturies und Jürgen Flaisch nahmen an der Präsentation teil. Ausführlich diskutierten unsere Kandidaten mit Frau Grunschel von der MZ über unsere Ziele für die nächste Legislaturperiode im Rat der Stadt Marl.
Seit heute ist auch amtlich! DIE LINKE. Marl tritt an! Auf der Sitzung des Wahlausschusses wurde der Wahlvorschlag der Partei DIE LINKE. Marl ohne Beanstandungen zugelassen.
Somit treten wir mit Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch und 25 Kandidatinnen und Kandidaten in allen Wahlbezirken an.
Insgesamt stellen sich 9 Parteien / Wählergemeinschaften und
8 BürgermeisterkandidatInnen zur Wahl am 30. August 2009.

Für den Fall, dass wenigstens ein Elternteil aus der Familie einen Anspruch auf ALG II oder Sozialhilfe hat, gibt es 100 Euro pro schulpflichtigem Kind für Schulmaterialien. Diese Zahlungen, die zusätzlich zu den regelmäßigen Hartz IV- bzw. Sozialhilfe-Geldern geleistet werden, sollen immer zu Beginn des neuen Schuljahres ausgezahlt werden, also erstmals zum 1. August 2009.
Claudia Flaisch, Bürgermeisterkandidatin der LINKEN in Marl möchte alle Eltern, die das betrifft, noch einmal darauf hinweisen: "Falls die Zahlung durch die Vestische Arbeit oder das Sozialamt nicht automatisch erfolgt, ist es notwendig mit einer Schulbescheinigung bei der Behörde vorstellig zu werden. Dies gilt besonders für Familien, deren Kinder in diesem Sommer eingeschult werden."
Liebe Wählerinnen und Wähler,
wir sagen DANKE! für Ihre Unterstützung bei der Europawahl. Anbei lesen Sie noch unsere Stellungnahme zu der Berichterstattung in der hiesigen Presse:
Alle fünf Jahre wird versucht das (Wahl)Volk mit nicht ernst gemeinten Wahlversprechen für die Europawahl hinter dem Ofen hervor zu locken. In den Zeiten zwischen den Wahlen herrscht dann relative Funkstille. Beispiele?
Werden Sie darüber informiert wie weit EU-Recht schon bis auf die Marler Ebene Einfluss nimmt?
Kennen Sie als Marler Bürger Ihre Vertreter in Brüssel /Straßbourg oder haben sie zwischen den Wahlen schon mal gesehen?
Werden Sie über wichtigen Entscheidungen wie z.B. die EU-Verfassung/ Lissabon Vertrag, Dienstleistungsrichtlinie umfassend informiert obwohl dadurch weitere (nicht nur) soziale Einschnitte auf Sie zukommen?
Werden Sie bei wegweisenden Entscheidungen durch Volksabstimmungen befragt wie das in anderen EU Ländern üblich ist?
Wer die Wähler für unmündig hält und sie nicht mitnimmt braucht sich über eine miese Wahlbeteiligung nicht wundern. Ist eine hohe Wahlbeteiligung überhaupt erwünscht?
Die Aussage von Herrn Wenzel über fehlende Präsenz der Partei DIE LINKE. zeugt entweder über eine vom Wahlkampf geprägte Ignoranz oder von einer eklatanten Sehschwäche. Beim letzteren hilft ein Optiker gerne weiter.
Für DIE LINKE. in Marl,die erst seit knapp 2 Jahren besteht, ist es ein gutes, aber dennoch ausbaufähiges Ergebnis. Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern!

Während die Europawahlplakate der anderen Parteien durch Wind und Wetter langsam verblassen, sind die Plakate der Partei DIE LINKE. als Sammlertrophäe sehr begehrt, denn kurze Zeit nach dem Aufstellen sind sie fein säuberlich wieder abgebaut worden.
„Wir freuen uns das unsere schönen blauen Plakate bei Liebhabern soviel Anklang finden, aber auch wir lassen uns nicht gern bestehlen. Deshalb haben wir Anzeige bei der Polizei erstattet.
Um den ehrlichen Sammlern auch eine Chance zu geben, werden wir unsere Restbestände nach der Europawahl am 07.06.09 an Interessenten zum Selbstkostenpreis abgeben.“ teilte Bernd Hübner Bundestagskandidat der LINKEN mit.
Wer Interesse hat melde sich unter: info@dielinke-marl.de
Haben Sie bemerkt das die etablierten Parteien auf einmal wieder wissen wie „SOZIAL“ geschrieben wird? Sie kennen den Weg aus der Krise, wollen keine Dumpinglöhne, wollen Regeln für die Finanzmärkte, wollen das Mann/Frau von ihrer Arbeit leben können, übernehmen schamlos LINKE Forderungen ohne diese auch umsetzen zu wollen!
ES IST MAL WIEDER WAHLKAMPFZEIT!
Da fragt man sich:
Sind das die Parteien die soziale Errungenschaften des letzten Jahrhunderts mit einem Handstreich weggewischt haben?
Sind das die Parteien die den Finanzmärkten freie Bahn verschafft haben und dadurch mit geholfen haben die Krise zu dem werden zu lassen was sie jetzt ist?
Sind das die Parteien die Heuschrecken ins Land ließen und sich jetzt wundern das die Unternehmen leergesaugt in die Insolvenz gehen?
Sind das die Parteien die es Firmen ermöglicht haben Mitarbeiter für einen Hungerlohn arbeiten zu lassen?
Sind das die Parteien die dafür sorgen das Spitzenverdiener und Großunternehmen kaum noch Steuern zahlen und Familien ins bodenlose fallen??
Die es zulassen das ihr Spitzenpersonal schon während ihrer Amtszeit Gesetze und Verordnungen erlässt und sich damit den Weg für einen gut dotierten Rentenjob in einem Großunternehmen ebnet?
Sind das die Parteien die es zulassen das Unternehmen und Interessenverbände Gesetze für uns schreiben ?
WAS IST DANN NACH DER WAHL?
Da heißt es dann der Wähler soll uns doch nicht an unseren Wahlversprechen messen!
Wonach denn sonst?
Wir sind die Alternative! Geben Sie uns eine Chance! Wählen Sie DIE LINKE.

Am Freitag, den 13. stellten sich unsere Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch und der Bundestagskandidat (WK123) Bernd Hübner in der Fußgängerzone in Hüls den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Mit von der Partie war vier weitere (f)Linke Helfer die Infomaterial zum Aktionstag gegen Kinderarmut verteilten. Auch die Zeitschrift "Clara" von unserer Bundestagsfraktion wurde gern genommen. Nach den vielen Regentagen war dieses mal auch das Wetter auf unserer Seite.

DIE LINKE. in Marl verlegte den internationalen Frauentag eigenmächtig auf den Samstag und verschenkten Rosen an die Bürgerinnen in Marl. An den gut besuchten Infoständen am Forum und am Marktplatz Hamm waren unsere Rosen ein wahrer "Renner". Diese Aktion werden wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen.
Mit dem neuen Wohngeldgesetz haben mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld. Auch diejenigen, die schon bisher Wohngeld bezogen haben, erhalten unter Umständen einen höheren Zuschuss. Der Pferdefuß dabei: Die Erhöhung greift zwar ab dem ersten Januar 2009, aber sie wird erst mit einem neuen Antrag im laufenden Jahr von den Wohngeldstellen berechnet und dann nachträglich ausgezahlt. Viele haben aber bereits jetzt Nachzahlungen für erhöhte Nebenkosten oder Energiekosten zu bezahlen. Deswegen empfiehlt DIE LINKE.marl allen, deren Wohngeld erst nach dem 31. 3. ausläuft und deren Einkommen sich nicht verändert hat, einen Abschlag gemäß § 42, Absatz (2) Wohngeldgesetz zu beantragen. Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch erklärt hierzu: "Es nicht einzusehen, dass die Kommunen auf Kosten von Bedürftigen Zinsen erwirtschaften, während die Betroffenen vielleicht ihr Konto überziehen müssen, um die Nachzahlung zu leisten."
DIE LINKE.marl hat zu dem eine Bürgeranregung gem,§24GO an die Bürgermeisterin eingereicht um unter anderem zu erfahren welche Auswirkungen die neue Wohngeldnovelle auf die Wohngeldempfänger und auf die Stadt Marl hat.
DIE LINKE.marl hat für Sie ein Musteranschreiben verfasst, das mit den persönlichen Angaben ergänzt und an die jeweilige Wohngeldstelle geschickt werden kann.
Der Verfassungsgerichtshof - VGH - in Münster hat an CDU und FDP eine schallende Ohrfeige verteilt. Die noch in NRW regierenden Koalitionsparteien hatten den Versuch gestartet, den Kommunalwahltermin rechtswidrig mehr als vier Monate vor zuverlegen, um so die FDP zu stärken. Damit ist insbesondere Innenminister Ingo Wolf (FDP), der zum vierten Mal versucht hat, gegen die Verfassung zu regieren, nicht mehr tragbar.
Speziell die FDP befürchtet, bei Wahlen mit einer hohen Wahlbeteiligung (Bundestagswahl) schlechter abzuschneiden als bei Wahlen mit einer geringeren Wahlbeteiligung (Europawahl). Diesen taktischen Winkelzügen hat der Verfassungsgerichtshof eine Absage erteilt.
Bernd Hübner Kandidat der LINKEN in Marl, dazu: "Die derzeitigen kommunalen MandatsträgerInnen sind bis Ende Oktober gewählt und so lange dürfen sie ihre Mandate ausüben - nach den Vorstellungen von CDU und FDP hätte es für vier Monate Ratsmitglieder gegeben, die zwar gewählt sind, aber ihre Mandate nicht ausüben dürfen. Eine Unverhältnismäßigkeit, die das Verfassungsgericht nicht bereit war zu dulden."
Die schwarz-gelbe Koalition plant nun eine Festlegung der Kommunalwahl auf den 30.8.09.
"Eine solche Festlegung wäre eine Fortsetzung der taktischen Spielchen der CDU/FDP Koalition und soll nur dem eigenen Vorteil dienen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Landesregierung den Kommunen insgesamt 42 Millionen Euro für einen zusätzlichen Wahltermin aufbürden will. Für DIE LINKE.marl kommt nur eine Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Bundestagswahl im September in Frage. Die Kommunalwahl kann von der traditionell hohen Wahlbeteiligung der Bundestagswahl nur profitieren. Was ist das für ein Demokratieverständnis, wenn CDU und FDP eine Wahl durchsetzen will die bewusst auf eine geringe Wahlbeteiligung abzielt", so Claudia Flaisch Bürgermeisterkandidatin der Linken in Marl.

"Wir sind fast schon begeistert";, ist die erste Reaktion des Stadtverbandsvorsitzenden der LINKEN.marl, Jürgen Flaisch. Die Marler CDU will die Forderung nach Mindestlohn auf die Tagesordnung des Rates setzen. Sie fordert bei städtischen Aufträgen einen Mindestlohn von 8,35 Euro. Jürgen Flaisch: "Wir unterstützen diesen Antrag vorbehaltlos und sehen darin einen wichtigen Schritt für ein soziales Marl. Hoffentlich reagiert die SPD nicht wie ihre Mutterpartei im Bund";.
Bundesweit trägt die CDU die Ausweitung des Mindestlohns nicht mit, während die SPD den Mindestlohn nur halbherzig unterstützt. Nur die LINKE im Bundestag steht vorbehaltlos hinter dem Mindestlohn für alle Branchen. Nun fordert die CDU Marl einen Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen durch ein ,kreatives Handling' der kommunalen Vergabeordnung. Die LINKE.marl findet besonders bemerkenswert, daß sich der CDU-Mindestlohn am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst orientiert.
Jürgen Flaisch: "Wir hoffen auf eine breite Ratsmehrheit für einen Mindestlohn. Eine enge Auslegung der Vergabeordnung wäre ein Affront gegen die Arbeitnehmer, die öffentliche Aufträge sorgfältig erfüllen. Überdies würde der Mindestlohn den notleidenden privaten Konsum ankurbeln."
Ohne jede Vorwarnung hat die dubiose Heuschrecke Dawnay Day Insolvenz angemeldet und die Schließung der Hertie-Filiale im Marler Stern verkündet. Eine nicht enden wollende Welle von Geschäftsaufgaben und Insolvenzen geht weiter - es ist noch nicht der Schlussstrich unter diesem traurigen Kapitel.
"Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört unsere ganze Solidarität, nur was nutzt dass, wenn man seinen Arbeitsplatz verliert? Was passiert mit den Menschen, die teilweise schon Jahrzehnte dort gearbeitet haben?" fragt die linke Bürgermeisterkandidatin Claudia Flaisch. Sie fordert eine Absicherung der Mitarbeitenden einschließlich der Menschen, die in den einliegenden Geschäften arbeiten und ebenfalls ihre Existenzgrundlage verlieren.
Die Verantwortlichen an diesem Desaster wollen damit natürlich nichts zu tun haben und waschen ihre Hände in Unschuld - wie zum Beispiel der Karstadtkonzern, der seine kleineren Filialen an eine Heuschrecke verkauft, ohne die Mitarbeiter abzusichern, oder die windigen Investoren die nichts besseres zu tun haben als das Geschäft von der Immobilie zu trennen und über eine Tochtergesellschaft horrende Mieten** zu fordern.
„Wer hat solche Geschäfte erst möglich gemacht?“, fragt Claudia Flaisch. Die Bundespolitik von SPD, CDU und früher den Grünen hat den Heuschrecken den Weg geebnet. Heute klagen die Parteien über die Ergebnisse ihrer schlechten Politik. Auch die verfehlte Politik in der Stadt Marl ist mit verantwortlich, die dafür gesorgt hat, dass sich immer mehr Geschäfte auf der grünen Wiese ansiedeln. Das Ergebnis: der Marler Stern und die Fußgängerzone in Hüls veröden.
"Gehen Sie doch mal durch die Marler Einkaufsstrassen und schauen sich die Leerstände an. Marl und besonders der Marler Stern verlieren dadurch weiter an Attraktivität. Die verbleibende Kaufkraft wird immer mehr in die Nachbarstädte abwandern", schließt Claudia Flaisch. Sie und die LINKE.marl setzen sich für eine schnelle und parteienübergreifende Lösung für die Mitarbeitenden von Hertie und den einliegenden Geschäften ein. Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di muß nun gezeigt werden, daß die Solidarität mit den Mitarbeitenden nicht nur aus Vor-Wahlkampf-Worten besteht.
**Wie wir erst später erfuhren hat diese Gesellschaft die Mieten innerhalb kürzester Zeit um 400% erhöht! Da kann man sich fragen was die damit bezwecken wollten? Wurde Hertie mit voller Absicht in die Insolvenz geschickt? Warum?
Die jetzt entstehenden Mietverluste kann die Heuschrecke dann von der Steuer abschreiben.
Also wer zahlt das dann wieder die Zeche???

Bei eisiger Kälte (-4°C) trafen sich am Samstag morgen sieben unerschütterliche Linke um rd.200 Kalender und unsere kleine Zeitung mit einem Weihnachtsgruß an die Bürgerinnen und Bürger zu verteilen. In überwiegend freundlicher Atmosphäre ging uns nach knapp zwei Stunden das Material aus. Bei der Zeitung handelt es sich um die erste Ausgabe vom Stadtverband Marl. Weitere werden folgen.
Zu finden ist diese hier
Attac Spot zur Bankenkrise ! Schaut mal rein!

Auf ihrer gut besuchten Wahlversammlung wählte die Marler LINKE Claudia Flaisch zur Bürgermeisterkandidatin für 2009. Claudia Flaisch ist auch Kreisvorsitzende der LINKEN. Sie betonte, dass die Marler Politik stärker die sozial benachteiligten Menschen in den Blick nehmen müsse. Sie setzte sich im ersten Wahlgang gegen zwei weitere Kandidaten durch.
Ebenfalls wurden die Ratskandidaten für die 25 Wahlbezirke und für die Reserveliste gewählt. Neben Claudia Flaisch auf Platz 1 stehen Bernd Hübner, Max Malkus, Manfred Burger, Dr.Wilfried Kunstmann und Martina Erlhoff-Melzer auf den aussichtsreichen Plätzen der Reserveliste.
Bei der Kommunalwahl rechnet sich die LINKE.marl ein zweistelliges Wahlergebnis aus.
„Die Bürgerinnen und Bürger Marls haben die Nase gestrichen voll von den dauernden Grabenkämpfen zwischen der Bürgermeisterin und den großen Ratsfraktionen. Wir sorgen dafür, dass in Marl wieder Politik für die Zukunft gemacht wird“, erklärt Jürgen Flaisch, der Vorsitzende der Marler LINKEN.
Kreisvorsitzender Ingo Boxhammer, der die Versammlung leitete, hofft in allen Kreisstädten ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.
Der positive Trend zeige sich in zahlreichen Parteibeitritten in den letzten Wochen.
Vielen Dank an den Protokollführer Wilhelm Zachraj aus Dorsten sowie an unsere Wahlkommission bestehend aus Stephanie Zorg und Frank Klingler aus Oer-Erkenschwick!
Die komplette Aufstellung in den Wahlbezirken und auf der Reserveliste finden Sie demnächst hier!
Als in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 Nazihorden über die jüdischen Mitbürger herfielen – Synagogen abbrannten, Menschen Gewalt antaten, ermordeten und inhaftierten, jüdisches Eigentum plünderten – fand der politische Antisemitismus, gepaart mit Ausländerfeindlichkeit zur ersten katastrophalen Konsequenz. Wie wir aus der Geschichte wissen, war es der Beginn für den Völkermord an den Juden, der „fabrikmäßigen“ Ermordung jüdischer Menschen im Schatten des 2. Weltkrieges. Symbolische Bedeutung hat dafür ein Ort – Auschwitz – obwohl in vielen Vernichtungslagern genau das Gleiche geschah.
Im Kreis Recklinghausen steht für die Ermordung jüdischer Mitbürger der Name einer Stadt in Lettland – Riga. Am 27. Januar 1942 wurden die letzten jüdischen Menschen des Kreises dorthin in den Tod deportiert. Nur wenige überlebten. Rolf Abrahamsohns Berichte erinnern auch heute noch daran, wozu politische Unmenschlichkeit führt. Wir sind ihm dankbar, dass er es immer wieder auf sich nimmt, jungen Menschen von den furchtbaren Geschehnissen zu berichten.
Die Erinnerung an die Pogromnacht wachhalten - sie sollte alle Menschen daran erinnern, dass Unmenschlichkeit niemals wieder politische Gestalt bekommen darf – in welcher Form auch immer. Die Vorgeschichte der Pogromnacht zeigt, dass auch Ausländerfeindlichkeit dahinter stand. Ende Oktober 1938 wurden polnische Juden aus dem Reich mittels „Deportationszügen“ an die polnische Grenze geschafft wurden. 17.000 polnische Juden lebten damals im Niemandsland – zwischen Deutschland und Polen – darunter Eltern und Geschwister des späteren Attentäters in Paris. Erst die unmenschliche Behandlung polnischer Juden durch die Nazis führte zum Attentat und damit zur Pogromnacht.
Wer heute noch mit ausländerfeindlichen Parolen versucht Politik zu machen, sollte wissen, dass das ein Spiel mit dem Feuer ist.

Zum Kreisparteitag der Partei DIE LINKE. lud der Kreisverband Recklinghausen am Sonntag, den 02.11.2008 seine Delegierten ins Marler Rathaus ein. Auf der Tagesordnung standen neben Satzungsänderungen, dem Kreiswahlprogramm auch die turnusmäßige Wahl des Kreisvorstandes an. Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes wurde die Marlerin Claudia Flaisch als neue Kreisvorsitzende gewählt! Dazu wurden drei weitere Kollegen des Stadtverbands Marl in den KV gewählt. Dr. Wilfried Kunstmann wurde Beisitzer im geschäftsführenden KV, Manfred Burger und Jürgen Flaisch Mitglieder des erweiterten Kreisvorstands.
Im Amt bestätigt wurde Kreisvorsitzender Ingo Boxhammer und Schatzmeister Rüdiger Jurkosek. Die bisherige Kreissprecherin Elisabeth Maatz stand nicht mehr zur Wahl. Deshalb möchte der Stadtverband Marl es nicht versäumen Elisabeth für die geleistete Arbeit zu danken und ihr alles gute für die nächsten Aufgaben zu wünschen!
Allen alten und neu gewählten Mitgliedern des neuen Kreisvorstands wünschen wir viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei den kommenden Aufgaben.
Alle Ansprechpartner für den Kreis finden Sie demnächst auf dessen Homepage.
Drei Hochhäuser am Ovelheider Weg sollen abgerissen werden. Vor sechs Wochen erhielten die Anwohner - etwa 100 Mietparteien - Kündigungsschreiben von der Neuma. Seither werden persönliche Gespräche mit jedem Mieter geführt, um die individuelle Umzugssituation in neue Wohnungen zu klären. Eine nicht ganz leichte Sache, wie sich jetzt herausstellt, denn die Neuma kann nur zum Teil helfend beitragen.
Zahlreiche Mieter beziehen ALG2. Umzugskosten sind im ALG2-Regelsatz nicht enthalten. Offene Fragen wie zeitweise doppelte Miete, Kautionszahlungen, Renovierungskosten, laufende Verträge für Telefon und Internet und die Umzugskosten an sich bereiten den Mietern verständlicherweise Sorgen.
Viele Familien mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter wollen gerne weiterhin in Hüls-Süd wohnen, damit die gewohnten Strukturen wie Kindergarten, Schule und Freunde für die Kinder erhalten bleiben. Auch wohnen viele Mieter schon seit Jahrzehnten in der Siedlung und stehen einem möglichen Umzug in einen anderen Stadtteil eher skeptisch gegenüber.
Für alleinstehende ALG2-Empfänger, eine wachsende Bevölkerungsgruppe in Marl, wird es durch den Abriss der Hochhäuser kurzfristig noch schwieriger, ARGE konformen Wohnraum zu finden. Preisgünstige Wohnungen unter 45m² sind in Marl kaum vorhanden, gerade deshalb sollen in Hüls-Süd neue Wohnungen dieser Größe entstehen. Ob die ARGE jedoch zunächst einen Umzug in eine Übergangswohnung und dann einen quasi Rückzug in die neuen Wohnungen genehmigt, ist derzeit unklar.
DIE LINKE. Marl fordert die ARGE auf für ihre Kunden eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Am 03.10.2008 hat DIE LINKE. marl wieder mit einem Stand am Volksparkfest in Alt-Marl teilgenommen.
10 Linke in 2 Schichten sorgten für politische Informationen und für das leibliche Wohl seiner Gäste. Gutes Essen, Tee, Limonade, Süßigkeiten und Luftballons das meiste davon in ROT (was sonst?) wurden den Besuchern gereicht.
Nette informative Gespräche und Diskussionen waren an der Tagesordnung, wobei der Spaß auch nicht zu kurz kam! Alles in allem ein gelungenes Fest.
Vielen Dank allen Besuchern, allen Helfern und natürlich auch dem Organisationsteam der Stadt Marl!
Am späten Abend des 25.Juli, kurz nach 23 Uhr, kam es im Wäldchen zum angrenzenden HoT Hagenbusch zu einem (anscheinend) geplanten Übergriff von etwa 15 - 25 vermummten und bewaffneten Nazis auf eine Gruppe jugendlicher BesucherInnen des HoT Hagenbusch.
Drei Jugendliche, die nicht rechtzeitig flüchten konnten, wurden von etwa fünf Nazis gleichzeitig angegriffen. Als Waffen dienten hierbei neben Pfefferspray / Reizgas auch Teleskopschlagstöcke, Flaschen, Messer und dergleichen.
Eines der Opfer wurde durch einen Schlagstock-Schlag vor den Hals „wehrlos“ gemacht. Auf das am Boden liegende und wehrlose Opfer wurde weiter eingeschlagen. In der Folge erlitt das Opfer mehrere Messerstiche am Bein und am Hinterkopf. Das Opfer befindet sich z.Zt immer noch in stationärer Behandlung seiner 6 Messerstiche (ca. 2 cm tief) und darf vor Sonntag die Klinik nicht
verlassen. Die beiden weiteren Opfer dieser brutalen Tat kamen mit „nur“ mehreren Prellungen und Platzwunden „davon“. Sie konnten im Laufe des Samstags das Krankenhaus wieder verlassen.
Erwähnenswert ist, dass nach Zeugenaussagen die Polizei erst sehr spät eingriff - dies obwohl mehrere Neonazis schon in den letzten Tagen am „HoT“ gesichtet wurden und Jugendliche verfolgten. Selbst an diesen Tagen war die Gruppe der Nazis etwa 20 Personen stark.
Der Angriff war kein „Langeweile Vertreib betrunkener Nazis“, wie es von der Polizei oft heißt. Die häufigen „Besuche“ des HoT Hagenbusch durch die Nazis in der letzten Woche, sowie das schnelle und gezielte Durchführen des Angriffs verdeutlichen nur mehr, wie geplant und (immer) brutal(er) die Nazis in Marl vorgehen.
Die Bürgerfragestunde der Ratssitzung am 08.Mai 2008 hatte den geplanten Schießstand der Hülser Schützen zum Thema.
Bei der anschließenden Diskussion wurden die Positionen emotional und teilweise unsachlich vorgetragen. Die Stimmen für den Schießstand zeigten schnell eine Mehrheit. Auch Klara Heim, Ratsfrau für DIE LINKE.Marl, sprach sich für einen Schießstand an der Realschule aus. Die Sportschützin hatte durchaus verständliche Argumente für Ihr Hobby, allerdings ist das lediglich Ihre private Meinung und spiegelt nicht die Meinung des Stadtverbandes Marl wieder. Wir halten die Einrichtung eines Schießstand an einer Schule, wie viele Experten auch, für bedenklich!
Auch deshalb lehnen wir diesen Schießstand ab und befürworten den Vorschlag für eine Zusammenlegung mit den Schützen aus Drewer. Damit wäre der Schießstand in Drewer besser ausgelastet und die Hülser Schützen würden ihr Verantwortungsbewusstsein beweisen. Andere Vereine müssen auch Kompromisse eingehen!